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Vorstandswahlen bei Jahreshauptversammlung des FC Hochstadt

Maintal

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    Bestimmen in den nächsten zwei Jahren die Geschicke des FC Hochstadt: Steffi Wittke (Schatzmeisterin, von links), Heiko Thorn (Spielausschussvorsitzender), Carsten Jütting (Geschäftsführer), Anke Böhm (Jugendleiterin), Kai Schuler (zweiter Vorsitzender), Manfred Maier (Vorsitzender), Gudrun Maier (Wirtschaftsausschussvorsitzende). Foto: Gert Bechert

Maintal. Manfred Maier führt weiter die Geschicke des FC Hochstadt. Auf der Mitgliederversammlung wurde der 70-Jährige, der seit 2002 das Ruder beim FCH in der Hand hält, einstimmig von den 68 Anwesenden für zwei Jahre wiedergewählt.

Artikel vom 29. Oktober 2019 - 11:50

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Von Gert Bechert

 In ihren Ämtern bestätigt wurden der zweite Vorsitzende Kai Schuler, Schatzmeisterin Steffi Wittke, Geschäftsführer Carsten Jütting und Spielausschussvorsitzender Heiko Thorn. 

Neue Leiterin des Wirtschaftsausschusses ist Gudrun Maier, die das Amt von der im Frühjahr zurückgetretenen Gitta Schöbel übernahm. Ebenfalls neu im Amt ist Anke Böhm, die Interims-Jugendleiterin Susanna Pfarr ablöste. Pfarr ist im erweiterten Vorstand weiter als Schriftführerin tätig und unterstützt Gudrun Maier im Wirtschaftsausschuss. Zu Kassenprüfern wurden Jana Engelhardt und Andreas Seewald gewählt.

„Markus betreut die Spieler schon seit der B-Jugend.“

Maier sprach in seinem Rückblick von einem schwierigen Jahr 2018. „Nach dem Abstieg aus der Gruppenliga taten wir uns lange Zeit in der Kreisoberliga sehr schwer. Dass am Ende noch Platz sechs heraussprang, war kaum zu erwarten.“ In die laufende Runde sei die Mannschaft gut gestartet, erst die letzten beiden hohen Niederlagen wären wie kalte Duschen gewesen.

Erfreut zeigte sich der FCH-Chef über die neuformierte zweite Mannschaft, die sich großenteils aus Spielern der letztjährigen A-Juniorenmannschaft zusammensetzt. Heiko Thorn nahm den Ball auf und dankte B-Team-Trainer Markus Maier für dessen Arbeit. „Markus betreut die Spieler schon seit der B-Jugend. Ihm ist es in erster Linie zu verdanken, dass alle in Hochstadt geblieben sind.“ Dies sei in Anbetracht der Tatsache, dass der Verein in dieser Spielzeit über keine A- und B-Junioren verfügt und in den nächsten vier Jahren keine Blutauffrischung aus den eigenen Reihen möglich ist, enorm wichtig. 

Kredite sollen in zehn Jahren getilgt sein

Die Lila-Weißen verfügen derzeit über neun Jugendteams, von den C-Junioren bis zu den G-Junioren. 175 der insgesamt 422 Mitglieder sind unter 18 Jahre alt. 

Auch das Jahr 2018 bescherte dem FCH einen finanziellen Verlust. Wie Schatzmeisterin Wittke mitteilte, fiel dieser mit 1568 Euro aber wesentlich niedriger als ein Jahr zuvor aus. In diesem Zusammenhang informierte Maier die Mitglieder über den aktuellen Schuldenstand aus länger laufenden Krediten für den Klubhausneubau in Höhe von rund 76 000 Euro. Die Kredite sollen in den nächsten zehn Jahren getilgt werden. 

Goldene Ehrennadel für langjährige Mitglieder

Bernd Pistor berichtete von einer sehr erfolgreichen Saison 2018/19 der Alten Herren. Erstmals erreichte die Mannschaft das Kreispokalfinale, wo man allerdings gegen den Maintaler Nachbar Germania Dörnigheim beim 1:3 chancenlos war. „Zukünftig werden wir auch ein Ü50-Team melden“, informierte der Abteilungsleiter. Erfreulich ist auch die Entwicklung bei den Frauen. Etliche Spielerinnen des B-Juniorinnenteams rückten nach oben, wodurch wieder eine 11er-Mannschaft bei den Seniorinnen gemeldet werden konnte. Unter der Führung von Trainer Christian Russo hat sich die neuformierte Mannschaft in der Kreisliga A Frankfurt bislang gut geschlagen und belegt einen Mittelfeldplatz. 

Unter Punkt acht der Tagesordnung berichtete Jütting über den Stand der Dinge bei der Überarbeitung der aus dem Jahr 2000 stammenden Satzung. Zur Überprüfung wurde ein erster Entwurf einem Steuerberater vorgelegt. Der Geschäftsführer hofft, in einem Jahr den Mitgliedern eine neue Satzung zur Abstimmung vorlegen zu können. 
Anschließend stand die Ehrung langjähriger Mitglieder an. Mit der Goldenen Ehrennadel wurden Peter Rosbach, Gerald Sterlike, Horst Will, Raimund Will und Norbert Worret ausgezeichnet.



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