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Vorbereitungen für Halloween-Haus auf Hochtouren

Maintal

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    Frank Haegner befestigt das Krabbeltier, während Cornelia Haegner im Vorgarten werkelt. Die fünf Meter große Spinne krabbelt über das Halloween-Haus. Fotos: Axel Häsler

Maintal. Seit drei Jahren verwandeln Cornelia und Frank Haegner ihr Wohnhaus in eine Geisterbahn – und laden zu Halloween große und kleine Angsthasen zum Gruseln nach Bischofsheim ein. 

Artikel vom 28. Oktober 2019 - 12:30

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Von Carolin-Christin Czichowski

„Uns macht es einfach Spaß, die Menschen zu gruseln“, sagt Cornelia Haegner. Sie kniet auf dem Rasen ihres Vorgartens und rückt einen dunkelgrauen Grabstein an die richtige Position. Ihr Mann befestigt unterdessen die überdimensionale Spinne auf dem Vordach des Hauses. „Die haben wir selbst gemacht, sie ist über fünf Meter groß“, sagt er.

Mit dem Gruselfieber angesteckt haben sich die Bischofsheimer in den USA. „Da gibt es in fast jeder Stadt ein solches Halloweenhaus“, sagt Cornelia Haegner. Auf einer Reise kam ihnen dann die Idee, so etwas in ihrer Heimat nachzumachen. Die Resonanz ist riesig: Kamen vor drei Jahren rund 300 Besucher, waren es im Jahr darauf schon 600. Im vergangenen Jahr haben sie eine Pause gemacht.

Deko-Materialien aus den USA

Untätig waren sie aber trotzdem nicht: „Wir waren in den USA und haben ganz viele neue Ideen gesammelt“, sagt Cornelia Haegner. Zwar beginnen die Vorbereitungen für das Maintaler Halloween-Haus zwei Wochen vor dem 31. Oktober – doch die Planungen schon viel früher. „Nach Halloween ist vor Halloween“, sagt Frank Haegner und lacht. Das ganze Jahr über sammelt das Paar Ideen, plant den Grusel-Gang durch seinen Garten, kauft furchterregende Deko-Artikel – und bastelt vieles sogar selbst. 

„Viele unserer Deko-Materialien sind aus den USA. Da gibt es einfach die meiste Auswahl“, sagt Cornelia Haegner. Einige hat das Paar aber auch in Deutschland gekauft. „Man merkt, dass Halloween auch hierzulande immer mehr Bedeutung hat“, sagt Frank Haegner. „Aber in den USA ist es natürlich viel mehr.“ Bei ihrer Reise in die Staaten im vergangenen Herbst haben die Bischofsheimer ihre Einkäufe bei einer Spedition aufgegeben und nach Deutschland transportieren lassen. „Das Paket war dann erst im Februar da. Aber wir hatten ja Zeit bis jetzt“, sagt Cornelia Haegner und lacht.

Das Ergebnis schon bei der Planung im Kopf

Kiloweise stapeln sich die Skelette, die Grabsteine, Kürbisse mit Grusel-Fratzen und die anderen furchteinflößenden Accessoires das ganze Jahr über bei den Haegners. „Zum Glück haben wir genügend Lagerfläche“, sagt die Bischofsheimerin. 

So viel Aufwand für nur einen Tag im Jahr betreiben sie und ihr Mann gerne. „Wir sind schon ein bisschen verrückt. Aber andere haben ihre Modelleisenbahn und wir haben eben das hier. Und es macht einfach so viel Spaß“, sagt sie. „Beim Planen und Vorbereiten haben wir schon immer im Kopf, wie sehr die Besucher sich hinterher gruseln werden.“ Und wenn sich dann an Halloween Hunderte Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene auf den selbst gebauten, etwa 120 Meter langen Grusel-Pfad quer über ihr Grundstück trauen, ist die Freude groß. 

Eintritt ist frei

Schon während der Aufbauarbeiten bekommen die Haegners derzeit viel positives Feedback. „Viele bleiben am Gartenzaun stehen und gucken, was wir hier so machen“, sagt Frank Haegner. Gerade weil es im vergangenen Jahr kein Halloween-Haus in der Straße Am Tränkgarten gegeben habe, würden sich viele darauf freuen, sich in diesem Jahr wieder ordentlich zu gruseln.

Geöffnet hat Haegners Halloweenhaus am Donnerstag, 31. Oktober, ab 18 Uhr, Am Tränkgarten 9 in Bischofsheim. Die letzten Besucher werden gegen 21.30 Uhr in das Labyrinth gelassen. Der Eintritt ist frei. ›› halloween-maintal.de



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