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Maintal-Kalender: Bürgerstiftung stellt Jubiläumsausgabe vor

Maintal

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    Die Macher des 20. Maintalkalenders: Künstler, Vorstand und Kuratoren der Bürgerstiftung hoffen, dass sich das Jubiläumsexemplar des Kalenders der Bürgerstiftung genauso gut verkaufen wird wie die Vorläufer-Editionen. Fotos: Rainer Habermann/PM

Maintal. 13 Künstler haben sich auf dem Maintal-Kalender für das Jahr 2020 mit ihren Gemälden verewigt. Sie kommen aus der Mainstadt und ihren vier Partnerkommunen Luisant (Frankreich), Esztergom (Ungarn), Moosburg (Österreich) und Katerini (Griechenland). 

Artikel vom 25. Oktober 2019 - 11:58

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Von Rainer Habermann

Zum zehnten Mal wird der beliebte Kalender von der Bürgerstiftung Maintal aufgelegt, es handelt sich also um die erste Jubiläumsausgabe der Stiftung, die mit diesem, aber auch weiteren Projekten im sozialen Bereich große Bekanntheit erlangt hat. Am Mittwochabend präsentierten Kuratoriumsvorstand Jürgen Dillenseger und die Vorstandsvorsitzende Maxi Behrendt das Werk und die beteiligten Künstler im Foyer der Frankfurter Volksbank im Stadtteil Dörnigheim.

Das Deckblatt des Kalenders unter dem Jubiläumsmotto „Maintal verbindet“ ziert die Pfarrkirche Moosburg, ein Aquarell des Kärntner Malers Heinz Schweizer. Im eigentlichen Kalenderteil haben zwölf Künstler aus den fünf Städten und fünf Ländern Europas ihre Motive gestaltet, die sie mit dem Motto verbinden.

Fähre als Bild verewigt

Ein Maintaler schießt dabei gewissermaßen den Vogel ab. Mit viel Sinn für Ironie lässt Joachim Bachmann die Mühlheim-Dörnigheimer Fähre durch stürmische See pflügen, mit mächtiger Bugwelle unter dunklen Wolkentürmen. „Als ich das Motto 'Maintal verbindet' auf mich wirken ließ und anfing zu malen, wurde das Bild immer dunkler“, grinst Bachmann verschmitzt.

Im Kalender bildet die nicht mehr vorhandene Fährverbindung den Monat November ab. Das Original „Die letzte Fahrt der MS-Dörnigheim“, gemalt in Öl auf grundierter Hartfaserplatte, umrahmt mit teils äußerst aktuellen Zeitungsmeldungen, hängt in der Volksbankfiliale aus und ist für Bares zu haben; ein Schnäppchen vielleicht, bevor die havarierte Fähre „in echt“ für immer untergeht?

Künstler aus Maintals Partnerstadt

Der 1968 in Frankfurt geborene Grafikdesigner hat die bisherigen wie auch den aktuellen Maintal-Kalender gestalterisch bearbeitet. 

Weitere Künstler, Alain Isenegger und Valentin Chevauché aus der französischen Partnerstadt Luisant beispielsweise, waren am Mittwochabend aus dem Ausland angereist, um an der Vernissage persönlich teilzunehmen. Isenegger ist mit einem Acrylbild vertreten, das einen roten, spitzen Kirchturm neben einer blutrot untergehenden Sonne zeigt. Und Chevauché lässt „echt bayerische Bierkrüge“ ihren goldenen Inhalt über eine mächtige Kathedrale kippen.

Kalender bei der Volksbank oder der Bürgerstiftung erhältlich

Auch ihm kann man Humor keineswegs absprechen, der Titel lautet „Franco-Oktoberfest“. Gleiches gilt für den Ungarn Krisztán Szöke, der für den Kalender aus der deutschen Partnerstadt ein Riesenschiff unter einem Regenbogen durchfahren lässt und die Situation mit einem hochmodernen Smartphone in Acryl auf Papier bannt. Der Regenbogen verbindet ganz folgerichtig dann auch die alte Dörnigheimer Kirche am Main mit einer Kathedrale in Esztergom.

Weitere Maler im neuen Maintal-Kalender für das Jahr 2020 sind: Elke Westhöfer (Maintal), Ingrid B. Borgwardt (Maintal), Stavros Tsivalidis (Maintal), Jean-Pierre Genet (Luisant), Edith Micheli (Luisant), Herta Egger (Maintal), Christopher Foridis (Katerini) und Ermina Synopidou (Katerini).

Der frischgedruckte Stadt-Kalender ist ab sofort in der Dörnigheimer Filiale der Frankfurter Volksbank (Kennedystraße) oder über die Webseiten der Bürgerstiftung zu bekommen. ›› buergerstiftng-maintal.de

 



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