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Herbert Hept (WAM) äußert sich zum umstrittenen Flyer

Maintal

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    Hofft auf Zusammenarbeit nach dem Flyer-Streit: Herbert Hept von der WAM. Foto: Privat

Maintal. Für ordentlich Zündstoff sorgte der Flyer, den Monika Vogel für die Grünen und Jörg Schuschkow für die Wahlalternative Maintal (WAM) im Vorfeld der Stadtratswahl an alle Maintaler Haushalte hatten verteilen lassen. Jetzt hat sich Herbert Hept, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der WAM, zu Wort gemeldet.

Artikel vom 10. September 2019 - 15:59

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Auch in der Stadtverordnetenversammlung diskutierten Vertreter von SPD, CDU, Grünen und WAM heftig und emotional miteinander. Jetzt meldet sich Herbert Hept als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der WAM noch einmal schriftlich zu Wort und verteidigt den Flyer.

„Wenn Parteien sich mit einem Antrag über den Beschluss der Stadtverordneten hinweg setzen, dass in Maintal kein Haus über vier Stockwerke gebaut werden soll, so ist es bezeichnend für deren Demokratieverständnis. Wenn eine Partei argumentiert, Rentner und Singles können in für Familien mit mehr als drei Personen zu kleine Wohnungen einziehen, ist dies unsozial. Demnach wird ignoriert, dass bezahlbare Wohnungen auch in Maintal benötigt werden und dass unbezahlbare Wohnungen leer stehen“, schreibt Hept.

„Keinen parteipolitischen Klüngel betreiben“

Aus Sicht des WAM-Stadtverordneten gibt es für SPD und CDU allerdings einen einfachen Weg, sich von den im Flyer erhobenen Vorwürfen zu distanzieren: „Man unterstützt den amtierenden hauptamtlichen Stadtrat und nennt nicht einen Kandidaten aus den eigenen Reihen“, so Hept.

Die Ankündigung des SPD-Stadtverordneten Helmut Wassermann, mit WAM und Grünen künftig nicht mehr zusammenzuarbeiten, ist aus Sicht des stellvertretenden WAM-Fraktionsvorsitzenden zwar verständlich, aber falsch. Genauso werde sich die WAM fragen müssen, ob sie mit der hiesigen SPD noch zusammenarbeiten können.

„Selbstverständlich aber werden wir soziale Forderungen unterstützen, unabhängig von welcher Partei sie kommen. Stadtverordnete sind gewählt, damit sie sich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt einsetzen und nicht parteipolitischen Klüngel und Postenschiebereien betreiben“, stellt Hept abschließend klar. mf



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