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Versuchter Mord: Maintaler Schütze in Untersuchungshaft

Maintal/Hanau

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    Der Tatort in Maintal-Dörnigheim. Foto: Martina Faust

Maintal/Hanau. Nach den Schüssen auf eine 24-jährige Frau an der Berliner Straße in Dörnigheim sieht die Staatsanwaltschaft Hanau in dem Verbrechen einen versuchten Mord und hat den mutmaßlichen Schützen vor dem Hanauer Amtsgericht vorführen lassen.

Artikel vom 03. September 2019 - 15:20

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„Das Gericht hat unserem Antrag entsprochen und den Beschuldigten in Untersuchungshaft geschickt“, berichtete Oberstaatsanwalt Dominik Mies. „Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gehen wir von einem versuchten Mord aus Eifersucht in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung aus“, so der Pressesprecher der Anklagebehörde.

Die Ermittlungen zum Hintergrund der Bluttat seien laut Mies weiter fortgeschritten: So soll es sich bei dem Opfer um die Freundin des 35-Jährigen handeln. Offenbar hatte die Frau mit einem anderen Mann Kontakt gehabt. Der Schütze habe laut Staatsanwaltschaft aus Eifersucht zur Waffe gegriffen und seine Freundin durch Kopfschüsse töten wollen. Unterdessen geht es dem Opfer besser. „Sie ist stabil“, so Mies weiter. Offenbar wurde die 24-Jährige von einem Projektil am Schädel getroffen.

Wie berichtet kam es am Montag gegen 5.20 Uhr im Bereich der Berliner Straße zu dem Verbrechen. Anwohner hatten die Polizei alarmiert, die die schwer verletzte Frau fanden. Der mutmaßliche Täter war zunächst zu Fuß geflüchtet, wurde im Rahmen einer Nachbereichsfahndung jedoch festgenommen.

Unklar ist bislang, um welche Tatwaffe es sich handelt. „Die ist noch nicht gefunden worden“, so der Oberstaatsanwalt. Er bittet daher Zeugen, die am Montagmorgen in Dörnigheim Beobachtungen in Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, sich bei der Kriminalpolizei in Hanau zu melden.



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