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Schüsse in Maintal: Frau am Kopf verletzt - Verdächtiger gefasst

Maintal

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    Nach den Schüssen auf eine Frau an der Berliner Straße sichert die Polizei Spuren rund um den Tatort. Foto: Faust
  • Die Polizei sucht das Gebiet um den Tatort mit Hunden ab. Foto: Faust
  • Nach Schüssen in Maintal kam es zu einem Einsatz der Polizei. Symbolfoto: Becker

Maintal. Schüsse an der Berliner Straße in Maintal-Dörnigheim haben am Montagmorgen für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Ein Mann soll auf eine Frau geschossen und sie am Kopf verletzt haben. Er wurde mittlerweile festgenommen.

Artikel vom 02. September 2019 - 08:43

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Zeugen hatten am Montagmorgen, gegen 5.20 Uhr, die Polizei alarmierten und angegeben, dass ein Mann an der Berliner Straße auf eine Frau geschossen habe. Am Einsatzort wurde eine 24 Jahre alte Frau mit einer Kopfverletzung aufgefunden und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Der 35-jährige Tatverdächtige flüchtete im Anschluss. Bei einer Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, wurde der Mann gegen 7 Uhr vorläufig festgenommen. Am Nachmittag bestätigte die Staatsanwaltschaft HA-Informationen, laut denen die Ermittler von einer Beziehungstat ausgehen. 

Zeugen und Hinweise gesucht

Noch am Morgen wurde das Areal um den Tatort mit Polizeihunden abgesucht. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Es wird derzeit geprüft, ob der 35-Jährige im Verlauf des Dienstags einem Ermittlungsrichter vorgeführt wird.

Das Polizeiaufgebot an der Berline Straße und der Polizeihubschrauber, der über Maintal kreiste, hatten für besorgte Nachfragen der Bürger gesorgt. Ein Sprecher der Polizei hielt sich jedoch zunächst bedeckt. In einer ersten Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft hieß es zunächst: "Derzeit können daher keine weiteren Angaben zum Sachverhalt gemacht werden." Erst am Nachmittag folgten weitere Informationen in einer gemeinsamen Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Polizeipräsidiums Südosthessen. djk

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0 61 81/10 01 23 zu melden



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