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"Wir für Lena": Hilfsaktion für Dreijährige nach Schicksalsschlag

Maintal

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    Einst unbeschwert, heute auf Hilfe angewiesen: Die dreijährige Lena sitzt nach einem schweren Schicksalsschlag im Rollstuhl. Das Hochstädter Juz möchte ihr und ihrer Familie helfen und hofft auf Spenden. Fotos: Privat

Maintal. Lena ist drei Jahre alt und der ganze Stolz ihrer Eltern, ihr Sonnenschein und ihr Glück. Sie ist ein kleines Mädchen, das viel Lebensfreude, Herzlichkeit, Willensstärke und Neugierde ausstrahlt. Sie erkundet die Welt auf ihre ganz eigene Art und Weise und ist dabei immer am Lachen.

Artikel vom 22. Mai 2019 - 15:10

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Doch am 9. März vergangenen Jahres veränderte sich das Leben von Lena und ihrer Familie für immer. Das Mädchen wurde mit dem Rettungshubschrauber von der Tagesbetreuung in die Klinik geflogen. Die Ursache: schwere Kopfverletzungen. Was genau passiert ist, konnte bis heute nicht geklärt werden. 

Lena musste lange um ihr junges Leben kämpfen. Ihre Eltern wussten nicht, ob sie ihre Tochter je wieder gesund sehen. Die junge Familie, die lange in Maintal lebte und mittlerweile im Taunus eine neue Heimat gefunden hat, verlor den Boden unter den Füßen.

Sorge um Finanzen

Zu der Angst um das Leben der Tochter und die Ungewissheit, wie es zu diesem Schicksalsschlag gekommen ist, gesellten sich schnell zusätzlich finanzielle Sorgen. Denn Lena, die sich tapfer ins Leben zurückkämpft, benötigt in ihrem neuen Alltag spezielle Voraussetzungen und Hilfsmittel.

Zurzeit befindet sich die Dreijährige in Reha. Ihr Vater hat sein Studium hintenangestellt, um seiner Tochter beizustehen. Ihre Mutter arbeitet weiterhin als Erzieherin und pendelt wöchentlich rund 400 Kilometer einfach, um für ihre Familie da zu sein. Jeder Cent wird gebraucht. 

Kämpfernatur

Obwohl Lena täglich Fortschritte macht, steht fest, dass sie mit schweren Behinderungen wird leben müssen. Sie kann weder laufen oder greifen, noch reden oder alleine sitzen. Aber sie ist willensstark und kämpft sich jeden Tag ein Stück mehr zurück ins Leben. „Was sie sich schnell zurückerkämpft hat, ist ihr zauberhaftes Lachen“, erzählen die Eltern.

Lenas Zeit in der Reha endet bald und sie darf nach Hause. Auch wenn die Familie sich nichts sehnlicher wünscht, als mit ihrer Tochter wieder nach Hause zu kommen, warten dort weitere großen Hürden auf sie. Die kleine Familie lebt gemeinsam mit der Oma des Vaters in einem nicht barrierefreien Haus. Ein dringend erforderlicher Umbau ist sehr teuer. Ein rollstuhlgerechtes Auto musste auch bereits finanziert werden.

Tatkräftige Unterstützung

Das Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Hochstadt möchte die Familie tatkräftig unterstützen. „Helfen Sie uns, Lena zu helfen. Lassen wir sie mit ihrem Schicksal nicht alleine“, hofft Melanie Jörges, die als Sozialarbeiterin in der Jugendarbeit der Gemeinde aktiv ist, auf Spenden. Eine Spendenbestätigung kann ausgestellt werden.

Ein Spendenkonto ist eingerichtet unter den Namen der Evangelischen Kirchengemeinde Hochstadt, IBAN DE04 5066 1639 0406 4153 50. Weitere Fragen beantwortet Melanie Jörges unter der Telefonnummer 01 76/77 86 46 64 (erreichbar Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr) oder per E-Mail an jugendarbeit.hochstadt@ekkw.de. mf



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