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Projekt der 6b der Einsteinschule soll Lust aufs Lesen fördern

Maintal

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    Plakativ: Die Präsentationen und die Poster, sagt Deutsch-Lehrer Bernhard Siever (im Vordergrund), animieren immer wieder die anderen Sechstklässler, selbst einmal ein dort dargestelltes Werk zu lesen. Foto: PM

Maintal. Immer mehr Schüler entdecken ihre Lust am Lesen, freut sich Bernhard Siever, Lehrer an der Albert-Einstein-Schule (AES). 

Artikel vom 22. Februar 2019 - 15:08

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Natürlich sei die Begeisterung durchaus unterschiedlich stark ausgeprägt, aber wenn man beobachte, mit welchem Enthusiasmus Bücher in den sechsten Klassen der Einsteinschule den Mitschülern präsentiert würden, komme man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, so Siever.

So ist in der Klasse 6b – wie auch in anderen sechsten Klassen – nach und nach eine riesige bunte Plakatwand entstanden, deren Poster zur Illustration der einzelnen Buchvorstellungen dienten. Die Präsentationen und die Poster animieren immer wieder die anderen Sechstklässler, selbst einmal ein dort vorgestelltes Werk zu lesen. 

Bunte Plakatwand mit Buchvorstellungen

„Was gibt es Schöneres, als sich mit einem Buch gemütlich zurückzuziehen und in einer anderen Welt zu versinken? Anders als beim Smartphone wird die Fantasie angeregt, kann man sich selbst eine Vorstellung machen von dem, was dort in Buchstaben, Worten und Sätzen zu lesen ist.

Gerade auch Schüler mit einem bikulturellen Hintergrund, die zwei- oder gar dreisprachig aufwachsen und Defizite im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch haben, können diese Schwächen durch regelmäßiges Lesen nicht selten deutlich verringern“, sagt Siever. Auch die Anzahl der orthografischen Fehler nehme durch die begeisterte Lektüre in der Regel ab. Lesen ist also nicht nur eine ausgesprochen schöne, kurzweilige und interessante Sache, sondern es hilft auch, sich nicht nur im Fach Deutsch, sondern auch in anderen Fächern zu verbessern. 

Förderung der Lesekompetenz sollte Eltern und Lehrern wichtig sein

Die Förderung der Lesekompetenz sollte ein gemeinsames Anliegen von Eltern und Lehrkräften sein, findet der Einstein-Lehrer: „Wir alle können dazu beitragen, dass den Kindern etwas mitgegeben wird, was auch heute noch zu den größten Abenteuern des Lebens zählt: das Lesen von Büchern.“

Die Klasse 6b drückt jetzt erst einmal ihrer Mitschülerin Emilija, die im Dezember den Schulentscheid im Vorlesewettbewerb gewonnen hat, ganz fest die Daumen, wenn sie beim Kreisentscheid in Freigericht erneut mit einem fesselnden Lesevortrag Jury und Publikum begeistern will. das



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