Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
wolkig
7 ° C - wolkig
» mehr Wetter

Maintaler FDP-Fraktion zieht positive Halbzeitbilanz

Maintal

  • img
    Die FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung mit (von links) Klaus Gerhard, Anahit Schäfer, Leo Hoffmann, Jerôme Revinci, Karin Martiker, Thomas Wehmeyer und Thomas Schäfer ist zufrieden mit ihrer Arbeit in der ersten Hälfte der Legislaturperiode. Foto: PM

Maintal. Die Maintaler FDP-Fraktion ist zufrieden. Mit sich und ihrer parlamentarischen Arbeit. „Wir haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren den größten Teil unseres Programms zur Kommunalwahl bereits umgesetzt und wichtige Weichenstellungen für Maintal vorgenommen“, resümiert der Fraktionsvorsitzende Thomas Schäfer.

Artikel vom 12. Oktober 2018 - 15:02

Anzeige

„Dass wir in Maintal weiterhin einen ausgeglichenen Haushalt haben und die Explosion von Stellen in der Stadtverwaltung zumindest deutlich begrenzt haben, ist auf unser Beharren für eine solide Finanzpolitik zurückzuführen“, hebt er hervor. Wie kaum eine andere Fraktion hätten sich die FDP-Stadtverordneten in die Tiefen des Haushalts eingegraben und unnötige Ausgaben gestrichen.

Für den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Klaus Gerhard sind die Erfolge bei der Stadtentwicklung und der Verkehrspolitik von besonderer Bedeutung. „Wir haben Konzepte zur Stadtentwicklung und Wohnraumförderung verabschiedet und einen Verkehrsentwicklungsplan mit vielen Anregungen aus unseren Reihen versehen“, hebt der Bischofsheimer hervor. „Wenn wir uns an diese Leitlinien halten, wissen wir, wohin sich Maintal in den kommenden Jahren entwickeln wird und dass diese Entscheidungen mit den Interessen der nachfolgenden Generationen einhergehen.“

MIG bringt Vorteile

Ein weiteres Schwerpunktthema ist der Ausbau der frühkindlichen Bildung durch den Bau weiterer Kitas, wie Leo Hoffmann verdeutlicht. Hier ist aus seiner Sicht die Qualität der Einrichtungen besonders wichtig: „Wir haben in Maintal die Kita des Jahres, das bedeutet aber nicht, dass wir nicht noch besser werden könnten.“ Dabei geht es vor allem die Personalausstattung. Der FDP-Vertreter im Sozialausschuss hält fest: „Alle nach dem Jahresarbeitszeitmodell erforderlichen Stellen müssen auch mit unbefristeten Arbeitsverträgen besetzt werden.“ Zuvor wurden Erzieher zunächst befristet eingestellt.

Aus Sicht der FDP-Fraktion ist der größte Meilenstein der bisherigen Legislaturperiode die Neuordnung der städtischen Beteiligungen und die Gründung der Maintaler Immobiliengesellschaft (MIG). „Mit der MIG sind wir jetzt in der Lage, unsere städtischen Liegenschaften effizient zu bewirtschaften und für mehr bezahlbaren Wohnraum in Maintal zu sorgen“, unterstreicht Thomas Schäfer. Sowohl die Initiative für die Gesellschaft als auch ihre Gestaltung gehen in hohem Maße auf den Einfluss der FDP zurück.

Weichen wurden ruhig und sachlich gestellt

Vor der letzten Kommunalwahl bahnte sich der Zustrom von Flüchtlingen als Herausforderung an. „Hier haben wir es geschafft, ruhig und sachlich Weichen zu stellen, die ein optimales Zusammenleben ermöglichen“, so Leo Hoffmann, der das Integrationskonzept maßgeblich mitverfasste. Gerade dieser Herangehensweise sei es zu verdanken, dass die Integration der Menschen für alle Beteiligten weitestgehend positiv verlaufe.

Neben den großen Linien der Stadtpolitik hat sich die FDP-Fraktion aber auch mit vielen kleineren Initiativen für die Belange der Vereine und Bürger eingesetzt. „Unsere Sportvereine liegen uns genauso am Herzen wie die Musikvereine und die Kulturschaffenden, so haben wir den Neu- und Ausbau der Sportanlagen wesentlich unterstützt und vorangetrieben, auch das Musik-Corps fand durch unsere Idee und unser Drängen einen Übungsraum. Die Bereitstellungen von Mitteln für den Austausch der Weihnachtsbeleuchtung und für die großen Vereinsfeste in den vier Stadtteilen gehen ebenfalls auf uns zurück“, schreibt Klaus Gerhard.

Persönlicher Kontakt sei wichtig

Besondere Kreativität haben die Freien Demokraten gezeigt bei Maßnahmen, die mit geringen Mittel große Wirkung entfalten können. „Beispiele dafür sind die elektronische Versendung von Müllabholterminen, die Umsteigemöglichkeit der Buslinie 24 zu den Zügen nach Frankfurt, die sichere Fußgängerquerung in der Ascher Straße sowie zusätzliche Straßenbeleuchtungen“, führt Leo Hofmann an.

„Wir stehen in ständigem Kontakt zu den Bürgern und sind dankbar dafür, wenn unsere Mitmenschen uns darauf aufmerksam machen, wo der Schuh drückt“, lädt Klaus Gerhard die Bürger zum Gespräch ein: „Man kann uns immer persönlich treffen oder per E-Mail, Telefon oder Facebook erreichen.“

Schulden müssten zurückgezahlt werden

Neben dem Blick zurück richtet die FDP Maintal ihren Blick auf die Zukunft. Bereits in den kommenden Wochen wird es darum gehen, für das kommende Jahr einen Haushalt zu beschließen.

„Wir haben noch längst keine Situation, in der man sich beruhigt zurücklehnen kann. Wenn wir jetzt die Verschuldung in die Höhe treiben, merkt man das nicht heute und nicht morgen, aber die Schulden müssen auch zurückgezahlt werden“, mahnt Thomas Schäfer zur Vorsicht angesichts weiterer hoher Investitionen, die anstehen.

„Wir werden für jeden nachvollziehbar und deutlich artikulieren, wohin wir Maintal entwickeln wollen und was uns im Interesse der Bürger wichtig erscheint“, kündigt Thomas Schäfer bereits an. mf



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.