Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
wolkig
6 ° C - wolkig
» mehr Wetter

Stefan Trunks Reise erscheint nun als Buch

Maintal

  • img
    Stefan Trunk ist stolz auf sein erstes Buchprojekt, in dem er eine ganz besondere Reise vorstellt und erlebbar macht. Foto: Gepperth

Maintal. Im vergangenen Jahr machte Stefan Trunk auf sich aufmerksam, weil er lediglich mit dem Fahrrad die USA durchquerte. Nun hat Trunk, der in Maintal aufgewachsen ist, ein Buch über seine Erlebnisse geschrieben und ließ seine Reise noch einmal Revue passieren.

Artikel vom 08. September 2018 - 11:53

Anzeige

Von Jan Max Gepperth

Nach seiner Reise hielt Trunk in Hochstadt einen Vortrag über selbige und bekam dort viele positive Rückmeldungen. Leider konnten einige Bekannte Trunks nicht zu der Veranstaltung erscheinen. „Einen neuen Vortrag auf die Beine zu stellen, hat sich leider als etwas schwieriger herausgestellt“, gibt der Radler zu. So entstand zum ersten Mal die Idee, ein Buch zu veröffentlichen. „Außerdem gefiel mir der Gedanke, meine Reise einfach aus dem Schrank zu ziehen und in der Hand zu haben.“ Also nahm die Idee langsam konkrete Formen an.

Auch Dirk Rohrbach spielte eine Rolle bei der Entscheidungsfindung, gibt Trunk zu. „Der ist 6000 Kilometer mit dem Rad gefahren und hat auch ein Buch geschrieben. Da hab ich mir gedacht: Wenn der das kann, kann ich das auch.“

Texte aus dem Videotagebuch

Hinzu kam, dass die berufliche Situation es dem passionierten Radfahrer bisher nicht ermöglicht hatte, sich einem solchen Projekt zu widmen. Dies habe sich nun geändert, sodass er sich fast vier Monate Zeit nehmen konnte, das Buch zu schreiben.

„Ich halte den Umfang für überschaubar. Mein Glück war, dass das ja alles schon formuliert war“, erklärt Trunk. Er meint damit, dass es sich bei den Texten um die Transkription seines Videotagebuchs handelt. Jeden Tag seiner Reise hatte er mit der Kamera dokumentiert und seine Emotionen so perfekt einfangen können.

Stimmungsschwankungen überraschten ihn

„Die Schwierigkeit war lediglich, das gesprochene Wort lesbar zu machen“, erklärt er, „gerade in Extremsituationen hab ich schon einmal 'ne Stunde in die Kamera gelabert. Und diese Ähms und Uhms herauszunehmen und alles zu kürzen, war nicht ohne . . .“

Die Arbeit an dem Buch sei jedoch auch eine emotionale Herausforderung gewesen. Schließlich gebe es keine zwei Monate in seinem Leben, die so gut dokumentiert gewesen seien. Und dann wieder in diese Situationen einzutauchen, sei teilweise beängstigend gewesen. „Man erschrickt teilweise vor sich selbst, wenn man sich die Videos ansieht. Man merkt, dass man, teilweise auch aufgrund der außergewöhnlichen Situation, viel Mist redet“, sagt der Wahlfrankfurter. „Ich war auch überrascht, wie wechselhaft meine Stimmung teilweise war.“

Das Buch als Hilfe für andere

Insgesamt hofft Trunk auch, dass sein Buch Menschen hilft, die eventuell den gleichen Weg gehen wollen. Seine Route habe er detailliert mit Karten und Fotos abgebildet. Vor allem die Karten seien interessant, da man laut Trunk solches Material nicht im Netz fände. Damit sei seine Strecke auch rechtlich verifiziert. „Fahr die Strecke eins zu eins nach und du wirst keine Probleme mit der Polizei haben“, ist sich Trunk sicher, der mit seinem Fahrrad auch teilweise die Interstates, vergleichbar mit der deutschen Autobahn, befahren hat.

Das Buch erscheint Ende September im Eigenverlag und soll voraussichtlich 19,90 Euro kosten. Sie können es  auch HIER erwerben.

 



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.