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187 Fünftklässer an der Albert-Einstein-Schule eingeschult

Maintal

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    Die Schüler wurde namentlich auf die Bühne gerufen und gingen anschließend mit ihren neuen Klassenlehrern in den Unterricht. In diesem Jahr gibt es sieben fünfte Klassen am Albert-Einstein-Gymnasium. Foto: PM
  • Schulleiter Claus Wörn ermunterte die Neuen: „Werdet starke und schlaue Einsteiner!“ Foto: PM

Maintal. Die Albert-Einstein-Schule (AES) geht mit rekordverdächtigen 187 Fünftklässlern, die sich auf sieben Klassen verteilen, in das neue Schuljahr. Im Rahmen einer großen Einschulungsfeier im Bürgerhaus in Bischofsheim wurden die „Neu-Einsteiner“ am Dienstag von der Schulgemeinde begrüßt.

Artikel vom 10. August 2018 - 13:57

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Schulleiter Claus Wörn dankte in seiner Begrüßungsrede für das Vertrauen der Eltern und führte aus, dass es an einer offenen und selbstständigen Schule wie der AES eine moderne und zeitgemäße Lernkultur gebe, an der die individuelle Förderung einen ganz besonderen Stellenwert habe. Die Schule wolle die Schüler auf ein erfülltes Leben vorbereiten, dafür sorgen, dass sie mit offenen Augen und Ohren die Welt wahrnehmen und – wie Einstein – sich lebenslang ihre Neugier bewahren.

Wörn rief die Eltern dazu auf, den Computer-, Handy- und Fernsehkonsum der Kinder zu reduzieren und stattdessen vor allem das Lesen zu fördern. Gerade die Leser unter den Schülern hätten oft wenige Probleme mit dem Unterrichtsstoff und täten sich leicht bei der Erledigung der Hausaufgaben. „Hören Sie Ihren Kindern zu“, riet Wörn den Eltern und regte an, Themen des Unterrichts zu Themen in der Familie zu machen. Für die Fünftklässler habe man im Übrigen ein ganzes Stockwerk reserviert. „Ihr müsst euch gegenseitig unterstützen, damit ihr alle ans Ziel gelangt“, ermahnte Wörn am Ende seiner Rede die neuen AES-Schüler. „Werdet starke und schlaue Einsteiner!“

Böttcher ließ Grüße ausrichten

Der Schulleiter überbrachte zudem die herzlichen Grüße von Bürgermeisterin Monika Böttcher, die wegen eines Termins beim Landrat verhindert war.

Manuela Lörke sprach in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Schulelternbeirats von einem großen Tag, an dem nun der Übergang „von der kleinen kuscheligen Grundschule auf das große Gymnasium“ stattfinde, und verwies – an die Eltern gewandt – auf die Kompetenz der Lehrerschaft. „Die Lehrer an der AES, die ich kenne, machen sich alle sehr viele Gedanken. Vertrauen Sie der Arbeit der Lehrer, suchen Sie das Gespräch“, rief Lörke den Eltern zu und betonte, dass es sich lohne, sich in der Schule zu engagieren.

Werbung für den Förderverein

Respekt und Wertschätzung seien im Übrigen ein wichtiges Thema für den Schulelternbeirat. Für die Schüler, so Lörke, gebe es am heutigen Tag der Einschulung ja keine Schultüte, der Elternbeirat habe aber für jede Klasse eine „Haribo-Box“ besorgt. Sie sprach von einem „spannenden Tag“ und wünschte den Schülern einen guten Start.

Für den Verein der Freunde und Förderer der Albert-Einstein-Schule wünschte Dr. Irmgard Körber, die langjährige ehemalige Stufenleiterin der Jahrgänge fünf und sechs, den neuen Einsteinschülern ebenfalls ein erfolgreiches Schuljahr und warb für eine Mitgliedschaft im Förderverein. Sie variierte das Thema „fördern“, indem sie darauf hinwies, dass die Eltern die Kinder vielfach musisch und sportlich gefördert und die Grundschullehrer sie schulisch gefördert hätten. Sie nannte Beispiele der finanziellen Förderung der Schule und erwähnte in dem Zusammenhang unter anderem die flächendeckende Anschaffung der Elmo-Kameras.

„Vertrauen Sie uns, unterstützen Sie uns.“

Der Förderverein hatte auch in diesem Jahr wieder für jede fünfte Klasse eine Spielekiste mit Pausengeräten zusammengestellt, da, so Körber, Bewegung auf dem sehr großen Pausengelände Spaß mache und gesund sei. Am Ende rief sie den Neu-Einsteinern zu: „Dies ist ein besonderer Tag, genießt ihn.“

Für den Personalrat der AES begrüßte Susanne Suckfüll die Anwesenden im Namen des Kollegiums und wandte sich an die neuen Fünftklässler mit den Worten: „Wir sind immer für euch da.“ Sie rief den Eltern ins Bewusstsein, dass Lehrer und Eltern auf einer Seite stehen und auch beide das gemeinsame Ziel haben, nämlich eine erfolgreiche Schullaufbahn der Kinder zu ermöglichen. Sie appellierte an die Eltern: „Vertrauen Sie uns, unterstützen Sie uns.“

Auch die SV begrüßt die neuen Schüler

Das Schulsprecherteam der AES, bestehend aus Nour El-Din Abdel Aziem, Niklas Fischer und Alexander Hohlhorst, versprach dafür zu sorgen, dass sich die neuen Schüler an der AES wohlfühlen und ermunterte sie zu einer Mitarbeit in der Schülervertretung. Die SV-Vertreter hatten für jede Klasse einen Blumentopf als Geschenk mitgebracht. Die Pflanze sei ein Symbol, sie sei ein Organismus wie die neuen Einsteiner, sie wachse. Am Ende ihres Redebeitrags wünschten die drei Schulsprecher den neuen Mitschülern viel Erfolg und versprachen, sie bei Problemen immer zu unterstützen.

Dann trat die neue Stufenleiterin der fünften und sechsten Klassen, Claire Lambrecht, ans Mikrofon und thematisierte mögliche Gefühle und Gedanken der neuen Einsteiner: Ungeduld, Vorfreude, vielleicht aber auch ein mulmiges Gefühl und viele Fragen. Sie wandte sich dann mit sehr persönlichen Worten an die Fünftklässler: „Ihr werdet auf alle diese Fragen bald eine Antwort bekommen! Wie sie im Einzelnen ausfallen wird, kann man jetzt natürlich noch nicht genau sagen. Aber wenn ihr offen und freundlich auf die Menschen zugeht, wenn ihr euch bemüht, euer Bestes zu geben, wenn ihr euch nicht gleich von möglichen Rückschlägen entmutigen lasst, sondern positiv und engagiert an die Dinge rangeht und sagt, 'Mensch, das kriege ich schon hin!', dann habt ihr mit Sicherheit eine gute Zeit auf der Albert-Einstein-Schule.“

Aufteilung in sieben Klassen

Dann las Lambrecht die Namen aller Schüler vor, rief sie auf die Bühne und gab die Verteilung auf die sieben Lerngruppen bekannt, die sich dann mit ihren Klassenlehrern Saskia Heber, Matthias Brasas, Thomas Ladermann, Lars Jung (in Vertretung für Isabella Hein), Claudia Reinhardt, Monika Herkert und Susanne Hanel in Richtung Schule aufmachten, um ihre erste Unterrichtsstunde im Gymnasium zu absolvieren. Parallel dazu hatte der Förderverein für die Eltern einen Imbiss im Atrium der Schule vorbereitet. Der erste Schultag endete für die neuen „Einsteiner“ gegen 13.15 Uhr.

Musikalisch umrahmt wurde die Einschulungsfeier von der Klasse 7c und die Tanz-AG brachte besonderen Schwung in die Veranstaltung und animierte das Publikum zu rhythmischem Mitklatschen.

Ökumenischer Gottesdienst vor der Einschulung

Der Tag der Einschulung in die AES hatte mit einer Einladung zu einem ökumenischen Gottesdienst in die evangelische Kirche in Bischofsheim begonnen, der von den Religionslehrern Pia und Sarah Lachmund, Renate und Martin Kiel, dem evangelischen Pfarrer Jens Heller und seinem katholischen Amtskollegen Hans-Hermann Klüh organisiert worden war. Der Jugendchor Young Voices sorgte für die musikalische Untermalung des Gottesdiensts, der unter dem Thema „Fit wie ein Turnschuh“ stand.  das



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