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Bühnenschopper feiern zehnjähriges Bestehen

Maintal

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    Für jede Menge Lacher sorgten die Bühneschopper auch dieses Mal bei ihrer Sketch-Night. Foto: PM

Maintal. Die Sketch-Night der Bühnenschopper von St. Theresia Bischofsheim stand dieses Mal ganz im Zeichen des zehnjährigen Bestehens. Diesen besonderen Abend ließen sich auch befreundete Bischofsheimer Vereine wie das Musik-Corps, die Fußballer des FSV  und die Tischtennis-AG der evangelischen Kirchengemeinde nicht entgehen.

Artikel vom 14. Mai 2018 - 15:32

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Unter den Anwesenden waren Pfarrer Hans-Hermann Klüh, der Hausherr, Pfarrer Jens Heller von der evangelischen Kirchengemeinde, der ehrenamtliche Stadtrat Rolf Dewet-Klar und die ehemalige Bürgermeisterin Dorothee Diehl.

Unter dem Motto „Hin und wieder Lachen, kann dich gesünder machen“ wurde im Haus der Begegnung (HdB) gefeiert. Mit dem Ziel, jeder solle nach dem Abend gesund nach Hause gehen, gelang Lothar Lamp die Überleitung zum Moderator Oliver Eibl von der Stadtkapelle Bergen-Enkheim. In gekonnt lockerer Manier, gespickt mit kleinen Witzen, führte Eibl durch das Programm.

Klassiker zur Eröffnung
Der erste Sketch ein Klassiker „Tasse oder Kännchen“, gespielt von dem Ehepaar Rene und Yvonne Lamp, die sogleich die Atmosphäre aufwärmten und den ersten Applaus des Abends bekamen.

Das Missverständnis in einer Arztpraxis lüftete Thomas Stück, nachdem er auf Aufforderung der Ärztin (Erika Schmidt), seinen Oberkörper frei zu machen wegen der Untersuchung, zögerlich nachkam, stellte sich heraus, dass er Finanzbeamter ist und die Einkommensteuer über überprüfen möchte.

Sonderlob für Pfarrer Heller
In dem Stück „Der Betrüger“ durften Gäste aus dem Publikum Bühnenluft schnuppern und mitwirken. Ralf Mench, der mit dem Kauf einer Fahrkarte die Bundesbahn betrügen möchte, aber es dann doch vorzog, die Strecke zu laufen, sorgte für weitere Lacher im Publikum. Ein Sonderlob erhielt Pfarrer Heller, der auf der Bühne eine gute Figur abgab, alle drei Gäste erhielten ein kleines Präsent.

Mit „Reisepläne“, gespielt von Marcel Frischkorn, Anja Lamp und Michael Gruhn, lag die Pointe darin, dass der Ehemann gern getrennte Schiffe für die Reise gebucht hätte, da er ja schnarche. Danach betraten Vater (Lothar Lamp) und Tochter (Julia Richter) die Bühne und gaben dem Publikum Einblicke, wie es im Büro eines Scheidungsanwalts zugeht. Mit „Der Heiratskandidat“, der kein „A“ aussprechen kann, verabschiedeten sich Petra Peters, deren Mutter Erika Schmidt und Michael Gruhn in die Pause. Ein Dank kam von Eibl an das Umbauteam Wilma Lamp und Rolf Behrend, die in Windeseile zwischen den Stücken die Bühne umdekorierten. Mit dem Loriot Klassiker „Mutters Klavier“ wurde der zweite Teil eingeläutet. Wegen Lachern und Applaus mussten die Akteure diesen öfters unterbrechen, unter der Begeisterung des Saals verließen Lothar und Anja Lamp, Julia Richter, Petra Peters, Thomas Stück, Alfred Schmied, Michael Gruhn und Martina Bauscher, die Bühne. Als Geheilter aus einer Psychiatrie (Ralf Mench) entkleidetet dieser in der Hochzeitsnacht seine Frau und schießt mit dem Gummiband des Schlüpfers als Steinschleuder, alle Fenster in der Nachbarschaft ein.

Maintaler Platt
Mit dem Maintaler Platt in der Arztpraxis waren die Zuschauer entzückt, als Erika Schmidt, bei einem Hänger die Souffleuse (Renate Gruhn) aufforderte, ihr zu helfen, mit dem Zusatz „ich bin halt alt“ (82 Jahre) kannte der Applaus keine Grenzen. Eine weitere Nummer: Öl im Griesterweg in Maintal, dort spritzt bei Gartenarbeiten zentimeterdick die goldene Flüssigkeit aus dem Boden. Reichtum ist angesagt, bis Thomas Stück als Vertreter eines Ölkonzerns das Rätsel auflöste, das eine Pipeline angezapft wurde. Die Enttäuschung war den Eheleuten (Alfred Schmied und Julia Richter) in den Gesichtern abzulesen. In „Nach meinem Tod“ wurde Ehegeplänkel, das sich in jeder Ehe abspielen könnte, gekonnt von Julia Richter und Marcel Frischkorn in Szene gesetzt. Mit dem Bonus-Sketch „Ein kurzer Besuch“ wurden alle Akteure anschließend gebührend gefeiert.

Großes Lob erhielten sie nach kurzweiligen drei Stunden Programm vom Moderator Eibl. Mit der Sketch-Night belegen die Laienspieler eine Nische im Maintaler Kulturkalender, die immer mehr Zuschauer auch aus dem Umland anzieht. So konnten Gäste aus Frankfurt und Büdesheim begrüßt werden.

Aus den Händen von Julia Richter erhielten alle Akteure, Helfer und der Moderator die Jubiläums-Plakette „zehn Jahre Bühnenschopper St. Theresia“. Zum Abschluss bedankten sich die Laien bei Kai Richter für gelungene Technik, Tonführung und Musik sowie Renate Gruhn der Souffleuse und allen Helfern. das



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