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Bekannte Autoren lesen bei Hochstädter Lyriknacht

Maintal

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    Safiye Can wird bei der sechsten Hochstädter Lyriknacht dabei sein. Foto: PM

Maintal. Es wird poetisch in Hochstadt: Am Freitag, 26. August, öffnen sich die Pforten der evangelischen Kirche Hochstadt wieder für Freunde der Dichtkunst. Bei der sechsten Hochstädter Lyriknacht (19 Uhr) lesen wieder zahlreiche bekannte Autoren, aber auch einige junge Schriftsteller, aus ihren Werken vor.

Artikel vom 15. August 2016 - 15:47

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Längst hat sich die Hochstädter Lyriknacht einen Namen über die Stadtgrenzen hinaus gemacht. Das liegt vor allem auch an den bekannten Namen, die an diesem Abend zu Gast in der evangelischen Kirche sein werden. Lesen werden Paul-Henry Campbell, Safiye Can, Ria Endres, Harry Oberländer, Martin Piekar, Horst Samson, Ulrike Almut Sandig, Kurt Sigel, Werner Söllner sowie Debütanten aus Schulen des Main-Kinzig-Kreises. Die Moderation übernehmen Jutta Wilke und Harry Oberländer.

Die Lyriknacht versteht sich damit bewusst nicht nur als Podium von etablierte Autoren, sondern möchte bewusst angehenden Schriftstellern die Möglichkeit bieten, sich und ihre Werke einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Bingel begleitete junge Autoren bei ihren ersten Schritten
Denn auch Horst Bingel, der Namensgeber der fördernden Stiftung, hatte gerne junge Autoren bei ihren ersten Schritten begleitet. Seit 2010 gibt es daher die Stiftung in Erinnerung an den bekannten Lyriker, die mittlerweile gemeinsam mit der Bürgerstiftung Maintal die Lyriknächste in Hochstadt organisiert, wo Bingels literarische Laufbahn ihren Anfang nahm

Und vielleicht gilt dies ja auch für den einen oder anderen Debütanten, der am 26. August mit dabei sein wird. Safiye Can hingegen ist in Literatenkreisen bereits ein bekannter Name. Sie debütierte 2014 mit „Rose und Nachtigall“, im vergangenen Jahr kam der Lyrikband „Die Haltestelle habe ich mir gemacht“ hinzu.

Karten kosten fünf Euro
Safiye Can leitet außerdem Schreibwerkstätten und Literaturworkshops, unter anderem an Schulen wie dem Albert-Einstein-Gymnasium. Für sie sind Gedichte ihre eigentliche Sprache. 2016 erhielt sie den Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis.

Die Lesungen werden begleitet von Bernhardt Brand-Hofmeister an der Orgel und Stefan Völker am Saxofon. In der Pause gibt es einen kleinen Imbiss und es besteht natürlich die Möglichkeit zum Austausch. Karten für die sechste Hochstädter Lyriknacht, die Teil des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda ist, gibt es zum Preis von fünf Euro, ermäßigt drei Euro, an der Abendkasse, die um 18.30 Uhr öffnet.



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