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Umsteigen optimiert: Fahrplan soll pendeln erleichtern

Maintal

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    Zum Fahrplanwechsel am 15. August verspricht die Stadt Maintal mehr Komfort für die Nutzer des Maintaler Stadtverkehrs (SVM). Laut einer am Wochenende veröffentlichten Pressemitteilung seien die Umsteigemöglichkeiten optimiert worden. Archivfoto: Kalle

Maintal. Ein zusätzlicher Bus bei der Linie MKK 23 und optimiertere Umsteigezeiten zwischen Bus und Bahn am Dörnigheimer Busbahnhof: Der neue Fahrplan soll für viele Pendler in Maintal Verbesserungen bringen.

Artikel vom 07. August 2016 - 14:53

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 „Ab Mitte August gilt ein neuer, verbesserter Fahrplan für die Busse der Stadtverkehr Maintal GmbH (SVM)“, teilte die Stadt Maintal mit. Vor allem Pendler dürften sich danach freuen, denn die Umsteigemöglichkeiten zwischen Bus und Bahn am Dörnigheimer Busbahnhof seien optimiert worden. Für die Fahrgäste der Linie MKK 23 werde ein zusätzlicher Bus im Einsatz sein. Dieser soll dafür sorgen, dass Verspätungen vermieden werden.

„Durch den aktuellen Fahrplanwechsel verbessern sich insbesondere die Anschlussbeziehungen zwischen Bus und Bahn am wichtigen Verkehrsknoten des Dörnigheimer Busbahnhofes und dem Bahnhof Maintal-Ost“, verspricht SVM-Betriebsleiterin Martina Sadat.

Busse auch bei Verspätung noch erreichen
Von Montag bis Freitag würden tagsüber die Umsteigezeiten der Buslinien MKK 22 aus Wachenbuchen und MKK 23 aus Bergen-Enkheim am Dörnigheimer Busbahnhof zum Zug in Richtung Frankfurt von bislang zwei bis sieben Minuten auf zukünftig sechs bis zehn Minuten erhöht. Vom Zug aus Frankfurt in die Maintaler Busse erhöhten sich die Umsteigezeiten von vier bis sieben Minuten auf zukünftig sieben bis neun Minuten.

Im Abendverkehr an allen Wochentagen würden die Fahrplanlagen so verschoben, dass zukünftig von den Zügen aus Frankfurt zu den Buslinien günstige Umsteigezeiten von rund zehn Minuten bestehen. „So können Busse in der Regel auch noch erreicht werden, wenn sich die Züge um einige Minuten verspäten“, ist Sadat überzeugt.

Kleinere Verschiebungen an den Wochenenden
Ein zusätzlicher Bus werde die Linie MKK 23 verstärken und so die Fahrplanstabilität erhöhen. „Diese Linie ist unsere längste, eine einfache Fahrstrecke dauert fast eine Stunde. Sie führt von Hanau über Dörnigheim und Bischofsheim bis nach Frankfurt-Bergen-Enkheim. Aufgrund des langen Weges können auch kleinste Verkehrsbehinderungen auf der Strecke in der Summe zu teilweise erheblichen Verspätungen führen. Die Situation kann nun durch einen zusätzlich eingesetzten Bus deutlich entlastet werden. Die Abfahrtszeiten werden verlässlicher, Verspätungen somit vermieden“, informiert Martina Sadat.

An Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen seien kleinere Verschiebungen in den Abfahrtszeiten vorgesehen. Jene der Linie 25 würden an die Änderungen der Linie 23 angepasst, sodass sich zwischen Frankfurt Bergen-Enkheim und Maintal-Bischofsheim weiterhin ein 15-Minuten-Takt ergebe.

Arbeitsgruppe Stadtverkehr sammelt Ideen
Die Anschlüsse zur U-Bahn in Frankfurt Bergen-Enkheim würden auch komfortabler, so die Stadt in ihrer Pressemitteilung. „Des Weiteren wurden die Fahrzeiten zwischen den einzelnen Haltestellen seitens der SVM überprüft und wo nötig angepasst. Die Verstärkerbusse für den Schülerverkehr sind vom Fahrplanwechsel übrigens nicht betroffen; die bisherigen Fahrzeiten bleiben bestehen“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Die Fahrplanänderungen sind zurückzuführen auf die Arbeit der Arbeitsgruppe Stadtverkehr, die sich aus der Lenkungsgruppe Stadtverkehr gebildet hat. Der Gruppe gehören Vertreter der Fraktionen, des Magistrats und des Planungsbüros Heinz + Feier GmbH an.

Diskussionen über Linie MKK 24
„Mit dem neuen Fahrplan wird Busfahren in Maintal komfortabler und somit der ÖPNV ein Stück weit attraktiver“, ist Bürgermeisterin Monika Böttcher überzeugt. Die Optimierung des Stadtbusverkehrs sieht sie als fortlaufende Aufgabe.

Beispielsweise werde derzeit noch über die Kosten und Streckenführung der Linie MKK 24 zwischen Bischofsheim, Niederdorfelden und Schöneck gesprochen. „Bei allen Beteiligten besteht Einigkeit darüber, dass die Linie auch weiterhin bestehen bleiben soll. Es geht darum, die Finanzierung der Linie zukunftsfähig zu gestalten sowie über neue Möglichkeiten der Streckenführung nachzudenken“, nimmt Böttcher zu dem heiß diskutierten Thema Stellung.

Äbderungen gelten ab dem 15. August
Alle Nutzer des Stadtbusverkehrs werden gebeten, sich über die ab Montag, 15. August, geltenden veränderten Busfahrzeiten auf der Homepage der Stadt Maintal unter der Rubrik Leben in Maintal/ Bus und Bahn zu informieren.

Auch über den Rhein-Main-Verkehrsverbund und deren App können ab dem Fahrplanwechsel die dann gültigen Fahrpläne abgerufen werden. Fragen zum Fahrplanwechsel beantworten die Mitarbeiter der SVM unter der Telefonnummer 0 61 81/4 00-3 74 oder per E-Mail an die Adresse stadtverkehr@maintal.de.



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