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Thermo Fisher: IG Metall ruft zur Arbeitsniederlegung auf

Langenselbold

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    Der seit Frühjahr 2018 schwelende Konflikt um die Verlagerung von bis zu 100 Arbeitsplätzen vom Standort des US-Technologieunternehmens Thermo Fisher in Langenselbold nach Ungarn beziehungsweise Schottland scheint nun zu eskalieren. Archivfoto: Axel Häsler

Langenselbold. Die IG Metall Hanau-Fulda hat die Beschäftigten von Thermo Fisher in Langenselbold für Donnerstag zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen. Beginn ist war 13.30 Uhr vor dem Haupteingang. Am Donnerstag tagt die Einigungsstelle zu einem erneuten Male.

Artikel vom 05. Dezember 2019 - 14:21

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„Unsere Erwartungen wurden enttäuscht. Das Unternehmen hat keinerlei Kompromissbereitschaft signalisiert oder gar ein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Eine konstruktive Lösung in dieser Auseinandersetzung kann es aktuell nur dann geben, wenn es einen fairen Kompromiss in der Einigungsstelle geben wird“, erklärte Robert Weißenbrenner, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Hanau-Fulda.

Darüber hinaus sei die bisherige Weigerung des Arbeitgebers, über eine verbindliche Beschäftigungssicherung am Standort Langenselbold zu verhandeln, ein klares Signal an die Belegschaft, dass jederzeit ein weiterer Arbeitsplatzabbau am Standort möglich sei. 

IG Metall will den Forderungen Nachdruck verleihen

Alle vom Unternehmen getroffenen Aussagen zur Zukunft am Standort seien „Nebelkerzen“ und sollten „die Belegschaft spalten“. 

„Wir wollen die Sitzung der Einigungsstelle zum Anlass nehmen, den von der Belegschaft getragenen und berechtigten Forderungen weiter Nachdruck zu verleihen und unseren an der Einigungsstelle beteiligten Kollegen weiterhin den Rücken zu stärken“, so die IG Metall. 

Zur Durchsetzung der Forderung nach einem Sozialtarifvertrag hat die IG Metall die Beschäftigten der Firma Thermo Electron LED GmbH aufgerufen. tok



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