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Rödelberg: HA-Wanderung mit Forstamtsleiter und Revierförster

Langenselbold

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    Schritt für Schritt auf Entdeckungsreise: Forstamtsleiter Christian Schaefer (links) und Revierförster Hans-Holger Rittershauß führen bei der Frühjahrswanderung des HA über den Rödelberg. Foto: Torsten Kleinerüschkamp

Langenselbold. Fette Kost: Schweine schmatzen unter Eichenlaub, so manche Sau grunzt wohlig, stopft sich Eicheln in die Backen satt. Der „Säuhirt“ bläst ins Horn. 

Artikel vom 06. Mai 2019 - 14:07

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Von Torsten Kleinerüschkamp

Die Herde trabt zurück ‧– vom Hutewald Rödelberg gen Heimat-Stall. Nostalgie Schweinemast im Hutewald – Romantik und eine Episode aus der fast 3000 Jahre alten Kulturgeschichte des Rödelbergs. Was aber bleibt, ist die Eiche. Sie ist das Markenzeichen des Rödelbergs. Und wird es bleiben. 

„Wenn wir Glück haben, werden wir bei unserer Führung eine Fuhre Barrique-Holz sehen“, freut sich Langenselbolds Revierförster Hans-Holger Rittershauß. Das wertvolle Eichenholz vom Rödelberg wird gerne zu Barriques weiter verarbeitet. In den Eichenfässern reifen Wein und Whiskey besonders gut. Der 57-Jährige aus Selbold betreut seit vielen Jahrzehnten den 37 Hektar großen städtischen Wald. Revierförster Rittershauß wird zusammen mit Christian Schaefer, Leiter des Forstamtes Hanau-Wolfgang, die Leserwanderung unserer Zeitung anführen.

Die HA-Frühjahrswanderung findet statt am Freitag, 17. Mai, um 16.30 Uhr. Unsere Redaktion hat Langenselbold ausgewählt, weil die vom HANAUER ANZEIGER herausgegebene LANGENSELBOLDER ZEITUNG in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiert. „Wir wollen aber nicht zu viel verraten“, sagt der Forstamtsleiter. Diese Themen wollen die Förster ansprechen:

  • Urnenfriedhof im Eichenwald. 
  • „Patient“ Wald: Weil vor allem ältere Eichen kränkeln, wird der Eichenbestand verjüngt – natürlich ausschließlich durch Eichen. 
  • Rund 3000 Jahre alte Hügelgräber: Entlang anderthalb Dutzend keltischer Grabstätten sind noch die Konturen einer überregionalen Straße zu erahnen, die hier ein Hohlweg war. Ein Graben hat überdauert. Ein freigelegtes 2800 Jahre altes Keltengrab in der Nähe ist der Stolz des Geschichtsvereins. 


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