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Unfall auf der A45: Beifahrerin will am Steuer gesessen haben

Langenselbold

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    Foto: Feuerwehr
  • Foto: HA

Vermutlich um ihrem Arbeitskollegen ein unangenehmes Ermittlungsverfahren zu ersparen, hat eine 29 Jahre alte Frau aus Bad Orb gegenüber der Polizei behauptet, bei einem schweren Unfall selbst am Steuer eines Kleintransporters gesessen zu haben. 

Artikel vom 06. September 2018 - 14:53

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Die Polizei hingegen geht davon aus, dass vielmehr der Mann als Verursacher der schweren Karambolage  am Mittwochmorgen bei Langenselbold in Frage kommt. Nach ersten Erkenntnissen der Beamten war der Lastwagen gegen 7.40 Uhr auf der Autobahn 45 zwischen der Ausfahrt Langenselbold-West und dem Langenselbolder Dreieck vermutlich ungebremst in das Heck eines vor ihm fahrenden blauen Honda Jazz geprallt.

Dabei trugen sowohl der 51 Jahre alte Honda-Fahrer, als auch die beiden Insassen des Transporters schwere Verletzungen davon und mussten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Der Anstoß war sogar so heftig, dass der Lastwagen nach rechts von der Straße abkam und an einer Böschung umkippte. Der Kleinwagen hingegen prallte mit hoher Wucht gegen die Mittelleitplanke und blieb mitten auf der Autobahn liegen. 

An der Version der Frau, sie habe den Wagen zur Unfallzeit selbst gesteuert, hegten die Autobahnpolizisten jedoch erhebliche Zweifel.

Sie gehen vielmehr davon aus, dass der 32 Jahre alte Mann am Steuer saß. Wer tatsächlich den Unfall verursacht hat, muss nun weiter ermittelt werden. Den Sachschaden gibt die Polizei mit rund 22.000 Euro an. lg



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