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Drängler verursacht schweren Unfall am Langenselbolder Dreieck

Langenselbold

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    Foto: Feuerwehr Langenselbold

Ein Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen forderte am Mittwochabend mindestens drei Verletzte. Der mutmaßliche Unfallverursacher flüchtete zu Fuß und wurde mit einem Polizeihubschrauber gesucht.

Artikel vom 26. Juli 2018 - 08:32

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Die Feuerwehr Langenselbold wurde am Mittwochabend gegen 22:12 Uhr zusammen mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall in den vierspurigen Bereich der A45 / A66 zwischen dem Langenselbolder Dreieck und dem Hanauer Kreuz alarmiert. Vor Ort erstreckte sich die Unfallstelle über alle vier Fahrspuren, weshalb die Fahrbahn vollgesperrt wurde, berichtete die Feuerwehr am Donnerstagmorgen.

Durch den Rettungsdienst wurden drei leichtverletzte Personen versorgt, während der mutmaßliche Unfallverursacher zu Fuß von der Einsatzstelle flüchtete. Ein in der Nähe befindlicher Polizeihubschrauber und ein Polizeihund wurden in die Suche eingebunden, die von zahlreichen Feuerwehrkräften unterstützt wurde.

Gemeinsam wurden die umliegenden Felder erfolglos abgesucht. Ob der Unfallflüchtige bei dem Aufprall ebenfalls verletzt wurde, ist nicht bekannt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll der flüchtige Fahrer eines Audi A4 mit ungarischer Kennung den 20-jährigen Fahrer eines Ford Fiesta aus Seligenstadt zunächst mit Lichthupe vom linken Fahrstreifen gedrängt haben, ehe er sich vor den Fiesta setzte und diesen ausbremste. Hierbei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Während der Fiesta auf die rechte Fahrspur schleuderte und dort an der Schutzplanke zum Stehen kam, prallte der Audi nach links in die Schutzplanke und kam dort quer zur Fahrbahn zum Stehen. Ein 57-jähriger Großostheimer konnte dem querstehenden Audi nicht mehr rechtzeitig ausweichen und streifte das Fahrzeug mit seinem Opel Corsa. Sowohl der Opelfahrer als auch der Fahrer des Fiesta und sein Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht.

An allen Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Durch die Feuerwehr Langenselbold, die mit sechs Fahrzeugen und 18 Personen im Einsatz war, wurden nach Abschluss der Personensuche noch auslaufende Betriebsmittel aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt. Die A45 / A66 war für die Dauer der
Aufräumarbeiten zunächst für etwa eine Stunde vollgesperrt, anschließend konnten zwei von vier Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Nach gut zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. red



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