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Fragen im Nachgang der Podiumsdiskussion zur Wahl

Erlensee

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    Archivfoto: Mike Bender

Erlensee. Im Nachgang zu unserer Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl am Mittwochabend in der Erlenhalle erreichten uns noch folgende Fragen an Bürgermeister Stefan Erb (SPD), welche dieser sogleich beantwortet hat: 

Artikel vom 01. September 2019 - 15:56

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Sascha Born hat folgende Frage gestellt:
Viele Ortsausgänge sind Rennstrecken. Wie wollen Sie die Sicherheit der Fußgänger/Radfahrer gewährleisten, wenn weiterhin keine mobilen Kontrollen stattfinden? Warum werden keine versetzten Inseln als verkehrsberuhigende Maßnahme erstellt? Diese könnten im Übrigen begrünt werden, um somit wenigstens einen kleinen Beitrag zum Klima zu leisten. Den Neubürgern im Langenselbolder Weg wurden bei Verkaufsvorgesprächen verkehrsberuhigte Maßnahmen in Aussicht gestelt. War dies nur ein Verkaufsargument?

Es ist unzutreffend, dass keine mobilen Kontrollen stattfänden. Im Gegenteil finden diese vermehrt statt. Um dies dauerhaft gewährleisten zu können, hat die Stadt Erlensee die Anzahl der Ordnungspolizeibeamten zum Mai dieses Jahres erstmals von zwei auf vier verdoppelt. Außerdem sind zunächst zwei Geschwindigkeitsanzeigetafeln angeschafft worden, die den Autofahrerinnen und -fahrern die gefahrene Geschwindigkeit anzeigen. Diese kommen an ständig wechselnden Plätzen deshalb zum Einsatz, weil diese Geräte die Fahrzeuge mit jedweder Geschwindigkeit registrieren, was wiederum Aufschluss über die Verkehrsmengen als auch über die Häufigkeit eventueller Geschwindigkeitsüberschreitungen gibt.

Auch dies dazu, an bestimmten Stellen dann auch mit Ahndung zu messen. Hinweise auf Stellen, an denen mobile Kontrollen durchgeführt werden sollten, nehmen wir gerne entgegen. Die stationären Messgeräte an Ortsein- und -ausgängen sollen wieder errichtet werden. Hier musste – wie bei vielen anderen Kommunen landauf, landab auch – anhand eines Gerichtsurteils der Leasingvertrag zu diesen Geräten gekündigt werden und eine Neuausschreibung erfolgen.

Wo Fahrbahnverengungen sinnvoll und möglich sind, werden diese nach wie vor realisiert. Im speziellen Fall des Langenselbolder Weges war bereits eine Schwelle aufgebracht, die dann aber wieder entfernt werden musste. Ebenfalls gab es provisorische Fahrbahnverengungen am früheren Ende des Langenselbolder Weges. Durch die Zufahrten des Baugebietes Kreuzweg sind nun häufige Unterbrechungen durch Rechts-vor-links-Beziehungen vorhanden.

Wir werden weiterhin mit verstärktem Einsatz versuchen, dem allgemeinen Trend zunehmender Verkehrsverstöße (in allen Straßen) zu begegnen.

Alexander Fuchs reichte folgende Frage ein: 
Ich gehe aktuell oft im Feld bei Honda/ Imkerei in Langendiebach spazieren. Dort werden die Feldwege als auch Straßen von vielen Autofahrern verbotenerweise als Abkürzung von oder nach Rückingen benutzt beziehungsweise werden Straßen als „Rennstrecke“ zweckentfremdet. Schilder helfen schon mal nicht. Gibt es hier denn Maßnahmen, die die Stadt in Zukunft durchführen kann, damit Fußgänger oder Radfahrer sicher sind?

Auch diese regelmäßigen Verkehrsverstöße sind uns bekannt und werden durch uns bereits geahndet. Seit Mai dieses Jahres haben wir auch zu diesem Zweck die Zahl der Ordnungspolizeibeamten der Stadt Erlensee von zwei auf vier verdoppelt. Hinweise zu konkreten Strecken, „Rennen“ inklusive Uhrzeiten nehmen wir gerne entgegen.



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