Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
sonnig
22 ° C - sonnig
» mehr Wetter

Renate Tonecker-Bös wird vierte Bürgermeisterin-Kandidatin

Erlensee

  • img
    Renate Tonecker-Bös will Bürgermeisterin werden. Foto: PM

Erlensee. „Mit viel Selbstbewusstsein“, so Renate Tonecker-Bös am Rande der Stadtverordnetenversammlung, stelle sie sich zur Wahl für das Bürgermeisteramt

Artikel vom 29. Juni 2019 - 13:51

Anzeige

. „Wir als Grüne wollen ein Zeichen setzen“, sagt die Diplom-Psychologin, die seit mehr als 20 Jahren als psychologische Organisationsberaterin tätig ist. Als langjährige Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Erlenseer Stadtverordnetenversammlung könne sie reichlich Erfahrung in der Kommunalpolitik aufweisen. Sie betont die Akzente, die ihre Fraktion im Bereich Umwelt und Klimaschutz bisher setzen konnte. Und auch in Erlensee wollen die Grünen dem positiven Bundestrend Rechnung tragen und Flagge zeigen.

„Ich möchte mit meiner Kandidatur den Erlenseer Bürgerinnen und Bürgern ein Angebot machen. Ich möchte, dass Sie entscheiden können, welchen Weg Erlensee in den nächsten Jahren gehen soll“, so Tonecker-Bös in einer Pressemitteilung als Begründung für ihre Kandidatur.

Drastische Veränderungen in Erlensee

Ihr schwebt eine grüne Stadt mit Parkanlagen und Grünflächen vor. Eine ökologische Stadt, die durch den Einsatz von Fotovoltaik mit dazu beiträgt, dass der Klimawandel gestoppt werde und das Kleinklima durch Bäume und Pflanzen verbessert wird. Sie plädiert für eine soziale Stadt mit bezahlbarem Wohnraum, guter Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit und sozialem Zusammenhalt.

Erlensee habe sich den letzten Jahren drastisch verändert, meint die Kandidatin. Das vorerst letzte Großprojekt, die Ansiedlung der Firma Lidl, führe zu einer weiteren Zerstörung von Ackerflächen und Natur. „Meine Fraktion hat sich daher schon in einer frühen Phase der Planung gegen dieses Projekt ausgesprochen. Die Grenze der Belastbarbarkeit der Bürgerinnen und Bürger ist längst erreicht. Hier muss endlich gegengesteuert werden.“

Viele Ansatzpunkte

Auch im Bereich der kommunalen Mobilität gebe es viel zu tun. Der seit Jahren vernachlässigte Ausbau eines Radwegenetzes stehe hier ebenso auf der Agenda wie der Ausbau des innerörtlichen Busverkehrs. Die langjährige Leiterin der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt meint: „Erlensee lädt mit seiner Topographie geradezu zum Radfahren ein. Dazu gehört auch endlich die Installation von E-Bike-Ladestationen, wie schon seit Langem gefordert.“ Die Netzerweiterung des Erlenseer Familienbusses mit verbesserten Streckenführungen und kürzerer Taktung gehört auch dazu. mcb



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.