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Überweg am Römerspielplatz soll noch 2018 fertiggestellt werden

Erlensee

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    Anwohner und Mitglieder der NFE-Fraktionen im Stadtparlament fordern eine aldige Fertigstelleung der Gohlbrücke, die seit vergangenem Jahr gesperrt ist. Foto: PM

Erlensee. Radfahrer, Spaziergänger und Anwohner wurden schon langsam ungeduldig. Jetzt hat Erlensees  Bürgermeister Stefan Erb einen neuen Zeitraum für die Fertigstellung der Gohlbrücke bekannt‧gegeben. Der Übergang soll noch in diesem Jahr fertig‧gestellt werden, vor allem aber: Er soll noch breiter werden als bisher.

Artikel vom 29. September 2018 - 15:37

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Statt 1,50 Meter soll die Gohlbrücke künftig 2,50 Meter breit sein. Dies teilte der Verwaltungschef am Donnerstagabend auf Anfrage der Neuen Fraktion Erlensee (NFE) in der Sitzung der Stadtverordneten mit.

Das Bauwerk, das bereits im vergangenen Herbst geschlossen werden musste, weil nach Ansicht der Verwaltung die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern nicht mehr gewährleistet war, soll rund 180 000 Euro kosten. Das Geld war bereits für den Haushalt 2018 eingestellt worden. Die Brücke ist für viele Menschen eine wichtige Verbindung zum Naherholungsgebiet und ein Zubringer auf den Limesweg und den Kinzigtalradweg. Die NFE-Fraktionsvorsitzende Carmen Merz hatte ihr Unverständnis geäußert, dass die Brücke solange gesperrt ist und keine Anzeichen für die versprochene Sanierung erkennbar seien. Man müsse bedenken, das hier ein ganzer Stadtteil vom  Naherholungsgebiet abgeschnitten sei und man nur über eine stark befahrene Straße und einen großen Umweg in dieses Naherholungsgebiet gelange, so Merz. Anfang des Jahres habe die Verwaltung in Aussicht gestellt, dass die Brücke im Frühjahr wieder eröffnet werden könne. Jedoch habe sich noch nichts getan.

Erweiterung der Brücke se notwendig gewesen

Bürgermeister Erb begründete die Verzögerung mit dem Genehmigungsverfahren, in das sowohl die Untere Wasserschutzbehörde als auch die Naturschutzbehörde involviert sei. Hintergrund ist nach Angaben Erbs die Verbreiterung der Brücke. Da das 26 Meter lange Brückenteil, was auf den beiden Widerlagern aufgebracht werden soll, über eine eigens herzustellende Baustraße befördert werden müsse, seien die Behörden einzuschalten gewesen. Unter anderem müssten Baumfällmaßnahmen und gleichzeitig Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden, berichtete Erb.

Man habe sich wegen des Begegnungsverkehrs entschieden, die Brücke zu verbreitern, antwortete Erb auf die Frage von Merz, warum eine Erweiterung der Brücke notwendig sei. Zum aktuellen Stand der Arbeiten berichtete der Bürgermeister, dass die Statiker zur Zeit die Berechnungen für die Widerlager vornähmen. „Es ist zwar nur eine relativ kleine Brücke, doch der zu betreibende Aufwand ist dennoch sehr groß“, bat er um Verständnis für die Verzögerungen.  how

 



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