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FDP Bruchköbel: Katja Lauterbach löst Sylvia Braun ab

Bruchköbel

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    Künftig wird die FDP-Stadtverordnete Katja Lauterbach die FDP-Fraktion in Bruchköbel führen. Archivfoto: Mike Bender

Bruchköbel. Bei der FDP Bruchköbel stehen nach der Wahl der Partei- und Fraktionschefin Sylvia Braun zur Bürgermeisterin Veränderungen an. Ein erster Schritt ist nun mit dem Wechsel an der Fraktionsspitze bereits vollzogen worden.

Artikel vom 26. Januar 2020 - 17:10

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Künftig wird die FDP-Stadtverordnete Katja Lauterbach die FDP-Fraktion führen. Dabei könne die 44-jährige auf die uneingeschränkte Unterstützung der gesamten FDP-Fraktion zählen, zu der Sylvia Braun bis zur offiziellen Amtsübernahme als Bürgermeisterin weiter gehören werde, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei. 

Wechsel an der Fraktionsspitze jetzt vollzogen

Braun gratulierte ihrer Nachfolgerin: „Ich freue mich sehr, mein Amt als Fraktionsvorsitzende, dass ich nun acht Jahre ausgeübt habe, an Katja Lauterbach übergeben zu können. Wir haben über die letzten Jahre sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet, ich schätze sie sehr als Person und als vernetzte und erfahrene Kommunalpolitikerin. 

In der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Dienstag wird es für die FDP-Fraktion nach eigenen Angaben um einige umstrittene Entscheidungen gehen. So sei der Verkauf und die Planungen für das Gelände an der Hauptstraße 113 a ein wichtiges Thema, das in der Ausschusssitzung bereits für kontroverse Diskussionen gesorgt hatte. 

Zukunft des Geländes an der Hauptstraße 113 a wird kontrovers diskutiert

Die Koalition aus CDU und SPD möchte hier bezahlbaren Wohnraum beziehungsweise Sozialwohnungen schaffen. Nach Ansicht der FDP ist die Lage direkt am Gelände des Senioren-Einrichtung der AWO jedoch prädestiniert für Wohnungen für Senioren mit zusätzlicher Betreuungsmöglichkeit. 

Deswegen unterstütze die FDP-Fraktion auch den Änderungsantrag von Bündnis 90/Die Grünen, der hier eine Ausrichtung in Richtung bezahlbarem Wohnraum für Senioren vorsieht, so Lauterbach. „Dass sich die SPD hier bereits für die Schaffung von zwölf Wohnungen auf dem Gelände der Hauptstraße 113a feiern lasse, obwohl die Entscheidung im Parlament noch gar nicht gefallen sei, zeignach Auffassung der FDP, dass eine sachliche Diskussion im Sinne einer guten Lösung für Bruchköbel gar nicht möglich gewesen sei. 

Entscheidung fällt am Dienstag in der Stadtverordnetenversammlung

Da die Entscheidung tatsächlich erst am nächsten Dienstag in der Stadtverordnetenversammlung endgültig falle, gebe es hier nochmal die Möglichkeit, das Projekt in die richtige Richtung zu lenken“, ist Lauterbach zuversichtlich und führt dazu weiter aus: „Mit den geplanten zwölf Wohnungen lösen wir doch kein Problem im sozialen Wohnungsbau, es ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Lage hingegen des Grundstücks ist eine Option für betreutes Wohnen im Seniorenbereich, von denen wir nicht viele in Bruchköbel haben.“

Weitere Wohnungsbauprojekte scheinenden Magistrat und die CDU/SPD-Koalition hingegen nicht zu interessieren, glaubt Lauterbach. So sei von der Vergabe des Geschäftshauses an der Stelle des heutigen Bürgerhauses im Rahmen des Innenstadtumbau nichts zu hören“. how



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