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Bürgermeisterwahl Bruchköbel: Konzept für Tiefgarage und Tempo 30

Bruchköbel

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    Noch können die Bruchköbeler in der Innenstadt im Parkhaus parken. Das jedoch wird abgerissen. Tempo 30 in den Abendstunden soll die Lärmbelästigung verringern. So zumindest die Vorstellungen von Sylvia Braun (FDP) und Daniel Weber (CDU). Fotos: HA/Pixabay

Bruchköbel. Im Bürgermeisterwahlkampf biegen die Finalgegner des Sonntags auf die Schlussgerade ein. Sylvia Braun (FDP) mahnt bei der Stadt ein Bewirtschaftungskonzept für die im Rahmen des Stadtumbaus zu bauende Tiefgarage ein. Derweil plädiert Daniel Weber für eine Geschwindigkeitsreduzierung während der Abendstunden.

Artikel vom 06. November 2019 - 12:34

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Nach dem Spatenstich für den Neubau des Stadthauses mahnt Bürgermeisterkandidatin Sylvia Braun das immer noch ausstehende Bewirtschaftungskonzept für die in Alleinträgerschaft der Stadt zu bauende Tiefgarage unter dem neuen Stadthaus und den ebenfalls neu entstehenden Einzelhandelsmarkt an.

Braun fordert Bewirtschaftungskonzept für Tiefgarage

„Nachdem schon der Investor Schoofs die gemeinsame Erstellung der Tiefgarage vermutlich aus Kostengründen abgelehnt hat und nunmehr die Stadt alleine dieses Projekt stemmen will, bleibt es bisher ungeklärt, wie sich die Refinanzierung dieses bautechnisch wie wirtschaftlich schwierig umzusetzenden Projektes gestalten soll. Es ist deshalb jetzt höchste Zeit, dass endlich das schon lange versprochene Bewirtschaftungskonzept von der Stadtspitze geliefert und die Kostenfrage geklärt wird“, so Braun, die in diesem Zusammenhang auf die entsprechenden Verlautbarungen von Bürgermeister und CDU-Fraktion aus dem Juni dieses Jahres verweist.

Ebenfalls ungeklärt sei nach wie vor die Vergabe des als Los 3 bezeichneten Bauabschnitts, der auf dem Gelände des noch abzureißenden Bürgerhauses nebst angrenzenden Flächen in Form von Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebebauung durch einen Investor gebaut und damit die Abrundung des Innenstadtumbaus abschließen soll. „Die ständigen internen Querelen innerhalb der CDU dürfen doch nicht zum Stillstand in der Verwaltungsarbeit führen. Wir laufen sonst Gefahr, Bauzeit und ungedeckte Kosten weiter in die Höhe zu treiben. Und das kann sich Bruchköbel wahrlich nicht leisten“, so Sylvia Braun in Richtung CDU. 

Weber: Tempo 30 in den Abendstunden

Daniel Weber ist derweil nach eigenen Worten „immer wieder von Bürgern auf den zunehmenden Straßenverkehr und das damit einhergehende Mehr an Lärm angesprochen worden. „Hier will ich schnell Abhilfe schaffen“, kündigt Weber an und verweist auf den Lärmaktionsplan des Landes Hessen, der hierfür die passende Grundlage biete.

Bei einem Vor-Ort-Termin mit dem Hanauer Landtagsabgeordneten sowie wirtschafts- und verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiko Kasseckert, seien verschiedene Lösungsansätze durchgespielt worden. „Eine Lärmreduzierung durch die Herabsenkung der Geschwindigkeit in den Abendstunden auf Tempo 30 werde zum Beispiel vom Land Hessen ermöglicht. Dafür will ich mich auch auf Bruchköbels Hauptverkehrsstraßen einsetzen“, sagt Weber.

Land für Großteil der Straßen zuständig

Bei Heiko Kasseckert sei er dabei auf offene Ohren gestoßen: „Dass gerade in den Abendstunden der Verkehrslärm zu einer Reduzierung von Lebensqualität führt, wurde seitens des Landes erkannt und von uns im Verkehrsausschuss thematisiert. Daher kann ich Daniel Webers Forderung nur unterstützen“, wird Kasseckert zitiert. Der Großteil der betroffenen Straßen liege in der Zuständigkeit des Landes. Um den Verkehr zu reduzieren, brauche Bruchköbel eine Neuausrichtung der Generalverkehrsplanung, so Weber weiter. „Fehlgeleitete oder mautsparende Lkws erhöhen das Verkehrsaufkommen und den Lärm in unserer Stadt. Vom Land Hessen fordert er eine Anpassung der überörtlichen Beschilderung. Beispielsweise ein Durchfahrtsverbot für Lkw. how



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