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Wahl Bruchköbel: Wahlverlierer geben bisher keine Empfehlung

Bruchköbel

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    Die unterlegenen Kandidaten ließen sich nicht zu Empfehlungen hinreißen. Fotos: Kai Pfaffenbach

Bruchköbel. Der erste Teil des Kampfes um die Nachfolge Günter Maibachs ist entschieden. Sylvia Braun und Daniel Weber gehen in die Stichwahl. Doch haben die unterlegen Kandidaten eine Wahlempfehlung für die nächste Runde?

Artikel vom 29. Oktober 2019 - 10:53

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Patrick Baier (Bruchköbeler Bürgerbund)

Er klang auch gestern noch ein wenig enttäuscht. Zehn Prozent – da hätte er sich schon ein wenig mehr ausgerechnet, so der Kandidat. Ebenso traurig wie das eigene Ergebnis mache ihn aber auch die schwache Wahlbeteiligung, für die Baier keine richtige Erklärung hat angesichts des aktiven Wahlkampfes und der hohen Zahl von Kandidaten. Persönlich wird er so weitermachen wie bisher: „Ich engagiere mich weiter im Rahmen der Parlamentsarbeit für die Politik in Bruchköbel.“ 

Eine Wahlempfehlung will Baier jetzt noch keine geben. Der BBB will die Wahl am Mittwoch in einer Vorstandssitzung analysieren und dann auch über eine Wahlempfehlung sprechen. 

 

Uwe Ringel (Bündnis 90/Die Grünen)

Er glaubt, dass er viele Stimmen an Sylvia Braun verloren hat. Und auch viele Wechselwähler seien am Nachmittag wahrscheinlich wegen des schlechten Wetters zu Hause geblieben. Dass er selbst vielleicht weniger aktiv gewesen sei wie die anderen Konkurrenten, sieht Ringel nicht so. „Meine Botschaften sind bekannt. Man kennt auch meine Angebote.“ Zudem habe es andere sehr aktive Kandidaten gegeben, die nur wenige hundert Stimmen mehr als er bekommen hätten, meint er mit Blick auf Thomas Sliwka. Ringel wird seine Arbeit als Fraktionsvorsitzender im Parlament fortsetzen. 

Wahlempfehlung: Die Grünen werden ihren Wählern nicht empfehlen, wen diese wählen sollen. „Wir haben uns am Sonntagabend nach einer kurzen Besprechung dagegen ausgesprochen. Wir denken, unsere Wähler sind mündig genug, ihre eigene Entscheidung zu treffen“, sagt Ringel. 

 

Perry von Wittich

Er findet es enttäuschend mit der SPD nur acht Prozent erzielt und damit den den vorletzten Platz belegt zu haben. „Ich hätte mir mehr ausgerechnet“, sagt der Sozialdemokrat. Eine Ursachensuche sei müßig. Sein Team und er seien sehr fleißig gewesen. 

Eine Wahlempfehlung für Braun oder Weber will er persönlich nicht aussprechen. 

 

Dietmar Hußing (unabhängig)

Er verhehlt nicht, dass er über sein Wahlergebnis von rund sieben Prozent nicht glücklich sei. Er habe mit seinem Team einen engagierten Wahlkampf gemacht, der Qualität gehabt habe. Kleine Selbstkritik: „Ich hätte vielleicht ein wenig früher einsteigen sollen, mit einer längeren Vorlaufzeit wären noch ein paar Prozentpunkte mehr dringewesen.

Eine Wahlempfehlung wird es von Hußing nicht geben. how



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