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Wahlkampf in Bruchköbel: Kandidaten befinden sich im Schlussspurt

Bruchköbel

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    Die Kandidaten der Bürgermeisterwahl befinden sich im Schlussspurt. Foto: Kai Pfaffenbach

Bruchköbel. Die Wahl steht noch aus, aber dafür steht bereits das 100-Tage-Programm von SPD-Kandidat Perry von Wittich, sollte er Bürgermeister werden. Er wolle nicht nur ausreichend Betreuungsplätze schaffen, sondern auch schnellere Aussagen bei der Vergabe von Hortplätzen erreichen.

Artikel vom 23. Oktober 2019 - 16:00

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Auch bei der Förderung der städtischen Jugendarbeit habe er konkrete Pläne vorgestellt, um die Jugendlichen von Anfang an zu beteiligen. Im engen Kontakt mit dem Seniorenbeirat will er außerdem die öffentlichen Räume seniorengerechter gestalten und für eine bessere Aufenthaltsqualität sorgen. Mit günstigeren Fahrpreisen beabsichtigt Perry von Wittich laut einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten den innerstädtischen Busverkehr erschwinglicher zu machen, den Verkehr zu entzerren und dabei den Handel zu unterstützen. 

Dietmar Hußing (unabhängig), der die zerstrittene Bruchköbeler Politik bekanntlich einen will, hat jetzt einen Vorschlag zur Güte für die Alte Villa an der Hauptstraße in Bruchköbel gemacht. Dort will die Stadt bekanntlich bezahlbaren Wohnraum schaffen, während FDP und BBB betreutes Wohnen bevorzugen. 

Baier: Zuverbindung zwischen Bruchköbel und Frankfurt ist möglich

 Zu loben sei hierbei nach Hußings Ansicht der Ansatz, endlich überhaupt zwei innovative Ideen für betreutes Wohnen und bezahlbaren Wohnraum vorzulegen. Ewig gestrig und nicht zielführend aber erneut die Unfähigkeit, sich abzusprechen, die Konzepte gegenseitig anzuerkennen und jenseits der parteipolitischen Interessen zu fördern. Was spricht also gegen einen kurzfristigen Prüfauftrag an die Verwaltung, welches der Konzepte wo am besten zu realisieren ist, so Hußing. 

Eine Zug-Direktverbindung zwischen Bruchköbel und Frankfurt ist nach Ansicht des BBB-Bürgermeisterkandidaten Patrick Baier technisch ohne Weiteres machbar. Bereits in der Vergangenheit sei es im Rahmen von Reparaturarbeiten der Deutschen Bahn schon mehrere Male möglich gewesen, direkt von Bruchköbel nach Frankfurt zu fahren, und zwar ganz ohne Umsteigen. Der ständige Direktanschluss sei wichtig, um noch mehr Bürgern die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs schmackhaft zu machen. Mit Bahn und RMV müsse deshalb verhandelt werden. „Ich werde nicht eher ruhen, bis für unsere Bürger der Bahn-Direktanschluss nach Frankfurt geschaffen wird“, verspricht Patrick Baier. 

Braun spricht sich für direkte Kommunikation aus

In regelmäßigen Abständen will FDP-Kandidatin Sylvia Braun im Falle eines Siegs bei den Bürgermeisterwahlen künftig in jedem der fünf Bruchköbeler Ortsteile offene Dialogveranstaltungen anbieten. Dies zumindest ist ein positives Zwischenfazit der Kandidatin nach dem laut Braun sehr starken Zuspruch ihrer Dialogveranstaltungen in den Stadtteilen.

„Direkte Kommunikation ohne Umschweife und bürokratische Hindernisse lassen Probleme und manchmal auch Problemchen schnell erkennen und vermutlich auch in den meisten Fällen abstellen“, sagt Braun. 

Ringel sieht eine lebhafte Demokratie

CDU-Bürgermeisterkandidat Daniel Weber sieht positive Ergebnisse des Wahlkampfes. „Meine Haustürgespräche, die Veranstaltungsreihe 'miteinander reden' in allen Stadtteilen, der Besuch von Vereinen und Verbänden und auch die Gespräche mit den Bürgern an bestimmten Schwerpunkten wie dem Bauhof haben mir weitere Ideen zur Entwicklung der Stadt gegeben“, so Weber. 

Grünen-Kandidat Uwe Ringel zog eine positive Bilanz des Gesamtwahlkampfes mit sieben Anwärtern auf den Posten des Verwaltungschefs: „Wenn ich sehe, dass sich in manchen Gemeinden Deutschlands schon gar keine Kandidaten mehr für das Amt des Bürgermeisters finden, ist das ein schöner Beweis lebhafter Demokratie“, meint Ringel. 

Sliwka richtet Videobotschaft an die Bürger und die Mitstreiter

Derweil wandte sich der unabhängige Kandidat Thomas Sliwka in einer Videobotschaft an die Wähler und dankte seinen Mitstreitern für einen fairen Wahlkampf. how



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