Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
stark bewölkt
5 ° C - stark bewölkt
» mehr Wetter

HA-Podiumsdiskussion: Kritische Publikumsfragen mit Würfel

Bruchköbel

  • img
    Für die Fragen flog ein Würfel mit integriertem Mikrofon durch die Reihen. Walter Wild hatte ein Frage an Sliwka. Foto: Kai Pfaffenbach

Bruchköbel.  Bei der Podiumsdiskussion des HANAUER ANZEIGER nutzten viele Bürger die Gelegenheit, den sieben Kandidaten Fragen zu stellen.

Artikel vom 19. Oktober 2019 - 16:00

Anzeige

Um den zeitlichen Rahmen nicht zu sprengen, konnten die Fragen vor Beginn der Veranstaltung schriftlich eingereicht werden und die HA-Redakteure konfrontierten die Kandidaten mit ausgesuchten Fragen. Die am Abend nicht gestellten Fragen werden jedoch von den Kandidaten im Nachgang bearbeitet und ihre Antworten im HA veröffentlicht.

Bei der Fragerunde ging es sportlich zu: Das Publikum warf einen orange-farbenen Würfel durch die Reihen, in dem sich ein Mikrofon befand. Als einer der ersten musste Walter Wild die sogenannte catch box fangen. Er wollte von Thomas Sliwka wissen, wie dieser mit Entscheidungen des Stadtparlaments umgehen will, wenn diese nicht seinen Vorstellungen entsprechen.

„Dies, nachdem Sie schon die demokratische Entscheidung der CDU-Mitglieder nicht akzeptiert haben“, so Wild. Er sei zum Gestalten entschlossen, entgegnete Sliwka und sehe sich von seiner Fraktion unterstützt. Er wolle als Bürgermeister agieren und nicht als CDU-Parteisoldat. Denn es sei eine Personen- und keine Parteienwahl.

Auf die Nachfrage von Moderatorin Yvonne Backhaus-Arnold, ob er als Bürgermeister unabhängig bleibe oder dann wieder CDU-Mitglied sei, verwies Sliwka auf Mehrheiten, die dann gefunden werden müssten.

Großes Interesse der Bürger an den sieben Kandidaten

Andreas Köbel wollte von Uwe Ringel (Grüne) wissen, was dieser besser oder anders machen wolle im Vergleich zu seiner Zeit als Stadtrat. „Ich kann nichts besser machen, das war schon sehr gut“, meint Ringel. Er wolle als Bürgermeister Dinge, die er angestoßen habe, zu Ende bringen.

Daniel Weber (CDU) wurde gefragt, warum er sich für seine Ziele nicht schon als rechte Hand des Bürgermeisters engagiert hätte. Weber sagte, jetzt sei er nur Berater, er wolle aber den politischen Prozess selbst gestalten.

Kirsten Pacem fragte Sylvia Braun (FDP), ob sie in Bruchköbel Angst haben müsste. Braun: „Sie brauchen keine Angst haben.“ Aber beispielsweise Senioren seien eher verunsichert. Da würden Präventionsangebote helfen.

Frage nach Finanzierung der Wahlkämpfe

Auch zur Finanzierung ihrer Wahlkämpfe wurden die Kandidaten befragt. Er habe eine Vielzahl von Einzelspenden erhalten, so Sliwka. Unter anderem 21 Unternehmer und Selbstständige würden ihn finanziell unterstützen.

Weber betonte, er bezahle den Wahlkampf komplett privat. Patrick Baier wurde gefragt, wie er weicheres Wasser durchsetzen wolle. Baier verwies auf Maintal und Schöneck, die es geschafft hätten, weicheres Wasser zu haben. Daran wolle er sich orientieren. mcb



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.