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Bürgermeisterkandidaten mit neuen Strategien für den Wahlkampf

Bruchköbel

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    Waren am Einheitstag als fleißige Gärtner unterwegs: Kandidat Uwe Ringel (mit Hut) und seine Bruchköbeler Grünen. Foto: PM

Bruchköbel. Am Tag der deutschen Einheit haben Bürgermeisterkandidat Uwe Ringel und weitere Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen zwischen Hochzeitsallee und Käthe-Kollwitz-Ring drei neue Streuobstbäume als Ersatzpflanzung für eingegangene Bäume einer Hochzeitspflanzung gesetzt.

Artikel vom 08. Oktober 2019 - 15:31

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 Das Projekt „Einheitsbuddeln“ ist eine Initiative des Landes Schleswig-Holstein, das zum Tag der deutschen Einheit diese neue Tradition ins Leben gerufen hat: „Eine gute Aktion“, finden die Bruchköbeler Grünen. 

Zu einem Gespräch über die Perspektiven der Gesundheitsvorsorge in Bruchköbel lädt Ringel überdies am Donnerstag, 10. Oktober, für 20 Uhr, in den „Hochzeitssaal“ im Bürgerhaus ein. Gesprächspartner wird Dr. Wolf Andreas Fach, Mitglied des Präsidiums der Landesärztekammer Hessen und Bruchköbeler Bürger, sein. Bruchköbel, so Ringel, hat zurzeit ein ausgezeichnetes Angebot an Fachärzten und zudem den ärztlichen Notdienst. „Das ist ein klarer Standortvorteil für unsere Stadt, den wir erhalten müssen.“ 

Stadt will sich um Sicherheitssiegel bewerben

FDP-Kandidatin Sylvia Braun will eine ausreichende Beleuchtung öffentlicher Straßen und Plätze sowie die permanente Pflege dergleich sicherstellen sowie das Beschwerdemanagements verbessern. „Hierfür werde ich eine WhatsApp-Hotline für Hinweise an die Verwaltung einführen, damit jeder Bürger die Möglichkeit hat, den kürzesten Weg zur Stadtverwaltung zu nutzen“, sagt sie. 

Weiter will sich die Liberale im Bereich Bürger-Sicherheit für eine Bewerbung der Stadt Bruchköbel für das Sicherheitssiegel des Landes Hessen namens „KOMPASS“ einsetzen. KOMPASS ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden und zielt auf eine nachhaltig ausgerichtete Verzahnung sowie engere Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Polizei und Kommune ab. 

Baier startet Wählerquiz

Wer die Themen mit ihr vertiefen möchte, kann die Kandidatin jetzt einladen. Braun bietet als Alternative zu unangekündigten Hausbesuchen Gesprächsrunden bei Wählern zu Hause an. Bei vielen Veranstaltungen und Terminen fehle oft die Zeit für ein ausführliches Gespräch, gerade wenn es um ein spezielles Thema gehe. „Deswegen steht das Angebot, dass die Kandidatin Sie und Ihre interessierten Gäste zu Hause besucht“, dafür ist eine E-Mail oder ein Anruf zur Terminkoordination notwendig. Kontakt gibt es unter: www.sylvia-braun.de.

BBB-Bürgermeisterkandidat Patrick Baier bietet derweil eine Art Wählerquiz an. Interessierte Bürger können demnach an den Infoständen, bei Hausbesuchen von Patrick Baier und seinen weiteren Veranstaltungen Fragen zur Kommunalpolitik in Bruchköbel beantworten. Jeder könne bei dem Quiz mitmachen. Es gebe Fragen zu den Schwerpunktthemen von Patrick Baier: „den rasanten Anstieg der Kosten des Protzrathauses mit Tiefgarage, die kräftig erfolgten Erhöhungen der Grundsteuer und das immer noch kalkhaltige Bruchköbeler Trinkwasser.“ 

Freies WLAN in der Stadt

Ein Essensgutschein und ein Einkaufsgutschein in Bruchköbel oder auch ein Sachpreis winken als Preise. „Das Quiz hat jetzt gerade begonnen und ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und besonders auf viele Gespräche zu den Lösungen der Fragen,“ so Patrick Baier zuversichtlich. 

Baier will zudem zeitaufwändige Dienstleistungen der Stadt digitalisieren und vereinfachen. Digitale Lösungen würden von anderen Städten längst angeboten, und es bestehe Handlungsbedarf. Beispielsweise sollen Antragsformulare von zu Hause aus am PC oder Smartphone abgerufen, ausgefüllt und per Email an die Stadtverwaltung versendet werden können. Dazu gehöre, die digitale Infrastruktur insgesamt zu verbessern und etwa in zentralen Bereichen kostenfreies WLAN durch die Stadt anzubieten.

Der Bruchköbeler CDU-Bürgermeisterkandidat Daniel Weber will ortsansässigen Unternehmen eine regelmäßige Gesprächspattform bieten. „Was unsere Gewerbetreibenden bewegt, findet man nur in Gesprächen heraus“, meint Weber. Bei einem ortsansässigen Unternehmen, Karosseriebau Strohl GmbH im Stadtteil Niederissigheim, informierte sich Weber über die Interessen von Gewerbetreibenden. Das familiengeführte Unternehmen befindet sich derzeit in Umbaumaßnahmen zur Modernisierung seiner Werkshallen. „Ich will als Bürgermeister durch regelmäßige Unternehmensbesuche und gemeinsamen Treffen die Ideen der Gewerbetreibenden aufnehmen“, so Weber. how

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