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Bürgermeisterwahl: Sliwka präsentiert Standort für Bauhof

Bruchköbel

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    Sliwkas Plan: Der Kandidat hat gleich einen Entwurf mitgeschickt. Foto: PM

Bruchköbel. Die Idee, den Bau- und Wertstoffhof aus der Bruchköbeler Stadtmitte auszulagern, ist nicht neu und wurde in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert. 

Artikel vom 12. September 2019 - 17:03

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Nach der FDP-Kandidatin Sylvia Braun hat nun auch der unabhängige Bürgermeisterkandidat Thomas Sliwka das Thema für den Bürgermeisterwahlkampf erkannt und gleich einen Vorschlag mitgeliefert, wohin der Bau- und Wertstoffhof von seinem seinem derzeitigen Standort an der Ecke Bahnhofstraße/Röntgenstraße verlegt werden könnte. Sliwka möchte ihn unmittelbar in die Nähe der Kirlesiedlung verlagern. 

„Im Südwesten der Stadt am Ausläufer des Kinzigheimer Wegs befindet sich ein zirka 6000 Quadratmeter großes Areal im Eigentum der Stadt, welches in Teilen zur Lagerung von diversen Materialien genutzt wird. Weiterhin befinden sich dort Einrichtungen der städtischen Abwassertechnik. Insgesamt ist aber genügend Platz, um dort einen Bau- und Wertstoffhof zu errichten, welcher modernen Anforderungen genügt“, meint Sliwka. 

Auch der Einrichtung von adäquaten Werkstatträumen, die die Leistungsfähigkeit des Bauhofs erhöhen würden, stünde seiner Meinung nach nichts im Wege. Eine anderweitige Nutzung des Geländes sei wegen der Nähe zur westlich verlaufenden Gleisstrecke eher ausgeschlossen. 

Veräußerung des alten Standortes

Aufgrund der über die Jahre gewachsenen Struktur des aktuellen Bauhofs und auch der gealterten Gebäudesubstanz seien ohnehin umfassende Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich. „Folgerichtig würden sich durch die Auslagerung und Neukonzeption eine Menge Probleme lösen lassen“, glaubt Sliwka.

Eine derartige Maßnahme erfordere auch eine entsprechende Investition, welche zum größten Teil durch die Veräußerung des alten Standortes, mit der Auflage dort eine maximale Wohnbebauung umzusetzen, gegenfinanziert werden könne. Das jetzige rund 4500 Quadratmeter große Areal biete durch seine leicht abschüssige Lage eine günstige Voraussetzung für eine Teiltiefgarage. Ein L-Bau in mehrgeschossiger Bauweise erlaube mindestens
45 Wohneinheiten in verschiedenen Quadratmetergrößen.

Ein idealer Wohnort mit optimaler Anbindung, Bahnhofsnähe und Bushaltestelle vor der Tür und einen Supermarkt in der Nachbarschaft. how



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