Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
sonnig
22 ° C - sonnig
» mehr Wetter

BBB reicht der CDU-Fraktion die Hand

Bruchköbel

  • img
    Die BBB hat der CDU-Fraktion die Hand gereicht. Symbolfoto: Pixabay

Bruchköbel. Der Bruchköbeler Bürgerbund (BBB) hat die Fraktion der Bruchköbeler CDU indirekt zur Zusammenarbeit beim Thema Innenstadtumbau eingeladen.

Artikel vom 10. Mai 2019 - 12:37

Anzeige

 Hintergrund ist die Aussage des CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Sliwka gegenüber unserer Zeitung, wonach die die CDU-Fraktion das Ergebnis des Wettbewerblichen Dialogs (WeDi) auch anhand der der Belastung für den Bürger durch den Tiefgaragenbau bewerten werde. Der BBB interpretiert diese „kritische Sichtweise“ als Einsicht der Christdemokraten, nachdem die CDU bisher das Projekt „kompromisslos durchgepeitscht“ habe. Wenn diese, nach Ansicht des BBB neue Sichtweise ehrlich gemeint sei, könnte die Stadt vor noch größerem Unheil bewahrt werden, glaubt der BBB.

„Die BBB-Fraktion ist zu einer konstruktiven Lösungsfindung auch zum jetzigen Zeitpunkt noch bereit, um für Bruchköbel zu retten, was noch zu retten ist.“ Allerdings müsste man sich bei der CDU darüber klar sein, dass die Tiefgarage zwar das größte Problem des Projekts, aber nicht das einzige große Problem sei. Vor allem müssten die Gesamtkosten, die am Ende von den Bürgern der Stadt zu tragen seien, deutlich reduziert werden. Die Projektdurchführung müsse schonend und akzeptabel für die Anwohner und das vorhandene Gewerbe gestaltet werden und bei der Umplanung des Projekts auch strukturell an mehreren Stellen verändert werden, so der BBB.

Insbesondere müsste ein Modell konkret geprüft werden, bei welchem in der zentralen Lage der Innenstadt nur ein kleines Bürgerbüro verbleibe und für den technischen Bereich der Verwaltung andernorts eine deutlich günstigere Lösung gefunden werde. Die BBB-Fraktion verweist hierzu auf ihren Änderungsantrag vom
1. November 2016. Dort seien bereits die zentralen Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge formuliert worden. Einige davon würden auch von den Grünen geteilt, viele von der FDP. Eine Diskussionsgrundlage für eine fraktionsübergreifende Lösung sei also vorhanden, „wenn sich die CDU, anders als 2016, dazu bereitfindet“, heißt es. how



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.