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Gefahrenstelle Auffahrt zur B45: Leitschwellen sind angebracht

Bruchköbel

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    Bessere Sichtbarkeit des Gegenverekehr versprechen sich Experten durch die Anbringung der Leitschwellen. Foto: Weber

Bruchköbel. Etwa sieben Wochen nach der letzten Verkehrsschau der Behörden vor Ort und rund zwei Wochen nach dem letzten Unfall ist an der Auffahrt zur B 45 in Bruchköbel jetzt eine weitere Spurentrennung installiert worden. 

Artikel vom 13. Februar 2019 - 16:35

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Davon erhoffen sich die Behörden eine bessere Zuordnung des Verkehrs. In den vergangenen Jahren war es an der Stelle immer wieder zu Unfällen gekommen, bei denen auch zahlreiche Menschen verletzt wurden. Der Unfallhergang war fast immer der gleiche: Stets übersah der der aus Richtung Mittelbuchen kommende Fahrer beim Abbiegen auf die Auffahrt den Gegenverkehr aus Bruchköbel.

Die Anbringung der sogenannten Leitschwellen war im Rahmen der Verkehrsschau beschlossen worden, die aufgrund der Unfallhäufigkeit im Dezember vorgezogen worden war. Kurz zuvor hatten sich an der Stelle innerhalb von nur 14 Tagen vier Unfälle ereignet. Der Rekord stammt aus dem Jahr 2016, als an der Auffahrt zwischen Mittelbuchen und Bruchköbel zwölf Zusammenstöße registriert worden waren. Die meisten ereigneten sich bei Dunkelheit. Von den leuchtenden Leitschwellen erhoffen sich die Behörden nun eine bessere Zuordnung des Verkehrs. 

In den vergangenen Wochen war an der Stelle zudem ein sogenannter Via Counter im Einsatz, der zur Messung der Verkehrsaufkommen angebracht worden ist. Dessen Auswertung soll bei der Analyse der hohen Unfallzahl helfen. Die Ergebnisse stehen aber noch aus. how



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