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Heinrich-Böll-Schule: Explosion im Unterricht

Bruchköbel

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    An der Heinrich-Böll-Schule kam es im Chemieunterricht zu einer Verpuffung. Symbolbild: Pixabay

Bruchköbel. Bei einem missglückten Experiment im Chemieunterricht sind am Mittwochmorgen an der Heinrich-Böll-Schule eine Lehrerin und drei Schüler verletzt worden.

Artikel vom 14. September 2018 - 11:00

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Bei der Reaktion von Zink und Schwefel war es zu einer Verpuffung gekommen, woraufhin mehrere Schüler den Rauch einatmeten und die Brandmeldeanlage der Schule Alarm auslöste.

Wie die Feuerwehr heute erst mitteilte, kam es im Chemieunterricht zu einer Verpuffung. Die Lehrerin eines Chemiekurses hatte Zink und Schwefel vorbereitet, um den Schülern die Reaktion zu Zinksulfid zu zeigen. Bei der Reaktion der beiden Stoffe entsteht üblicherweise jede Menge Wärme und Rauch, weshalb die Lehrerin den Versuch laut Feuerwehr ordnungsgemäß in einem Glaskasten mit Abzugshaube aufgebaut hatte.

Schülerin musste ins Krankenhaus

Beim Ingangsetzen der Reaktion kam es dann aus noch ungeklärten Gründen zu einer Verpuffung, wodurch der freigesetzte Rauch in den Klassenraum drang. Dadurch lösten mehrere Rauchmelder der Brandmeldeanlage aus und setzten somit die Alarmierung der Feuerwehr sowie die Räumung der Schule in Gang.

Wie bei einem Brandmeldealarm üblich, rückte wenige Minuten später die Feuerwehr an. Diese fand dann drei Schüler sowie eine Lehrerin mit Atemwegsbeschwerden und einen verrauchten Chemiesaal an der Einsatzstelle vor. Sofort wurden Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei nachalarmiert. Durch die Rettungskräfte wurde die gesamte Klasse gesichtet, allerdings musste nur eine Schülerin auch in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Rest sei ambulant versorgt worden, heißt es in der Pressemitteilung. how



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