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Verdächtiges Paket geöffnet - Sperrungen aufgehoben

Bruchköbel

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    Die Feuerwehr war mit spezieller Gefahrgut-Ausrüstung im Einsatz. Foto: Gepperth
  • Das Gebiet um die Postfiliale war gesperrt. Foto: Gepperth

Bruchköbel. In Bruchköbel ist es am Freitagnachmittag zu einem Gefahrguteinsatz wegen eines verdächtigen Pakets gekommen. Der Innenstadtring war zeitweise gesperrt.

Artikel vom 15. Juni 2018 - 13:46

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+++ 13.05 Uhr: Die Feuerwehr wird alarmiert. Gefahrgutspezialisten der Feuerwehr und die Polizei sind daraufhin im Einsatz.

+++ 13.33 Uhr: Die Feuerwehr bittet die Bürger vor Ort und über Facebook und Twitter die Innenstadt zu meiden und den Bereich weiträumig zu umfahren.

+++ 13.56 Uhr: Laut Informationen der Feuerwehr habe ein Paket in der Postfiliale über Nacht Gase ausgeströmt. Am Freitagmorgen hätten die Angestellten der Filiale dann über Übelkeit geklagt.

+++ 14.05 Uhr: Die Einsatzkräfte haben mittlerweile den Adressaten des Pakets ermittelt und befragen ihn zu dessen Inhalt. Parallel soll der Karton geöffnet werden und getestet werden, ob der Inhalt giftig ist.

+++ 14.34 Uhr: Das Paket wurde mittlerweile geöffnet. Der übelriechende Inhalt: Butansäure, umgangssprachlich auch Buttersäure genannt. Die Chemikalie darf laut Polizei legal per Paket verschickt werden. Die Straßensperrung soll in den nächsten Minuten aufgehoben werden.

+++ 14.38 Uhr: Ob die Postfiliale am Samstag öffnet, muss noch geklärt werden.

Der Geruch von Buttersäure wird vom Menschen als extrem unangenehm empfunden. Mit ihr in Kontakt gekommenen Gegenständen kann der Geruch jahrelang anhaften. Verwendet wird die Säure bei der Schädlingsbekämpfung, in der Herstellung von Medikamenten und der Kunststoffverarbeitung.

+++ 14.56 Uhr: Die Feuerwehr teilt mit, dass der Innere Ring wieder freigegeben ist. Das Paket wurde gesichert.

Wie die Polizei mitteilte, seien zwei Personen medizinisch versorgt worden, weil sie über Kopfschmerzen und Übelkeit klagten. In dem Paket seien mehrere Flaschen Buttersäure gewesen, eine davon beschädigt. Eine Umweltgefährdung habe nicht vorgelegen. Ebenso gebe es keine Hinweise auf eine Straftat.



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