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Wieder Schlägerei nach Umzug: 19-Jähriger leicht verletzt

Bruchköbel

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    Während des Zuges sorgten mehr Sicherheitskräfte für einen reibungslosen Ablauf. Doch auf das, was danach passiert, haben diese auch keinen Einfluss. Foto: Habermann

Bruchköbel. Der Faschingsumzug in Niederissigheim am Sonntagnachmittag ist schon wieder von einer Schlägerei überschattet worden, nach der ein 19-Jähriger ambulant im Krankenhaus behandelt werden musste. Bereits im Vorjahr war es bei der Veranstaltung zu einem Zwischenfall gekommen.

Artikel vom 13. Februar 2018 - 14:27

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Die Fälle sind ähnlich gelagert. Genau wie 2017 stand im Zentrum des Geschehens wieder eine Gruppe von Jugendlichen, die voraussichtlich nicht aus Niederissigheim stammte. Nach zahlreichen Hinweisen von Zeugen konnte die Polizei noch am gleichen Nachmittag einen 14-Jährigen aus Bruchköbel festnehmen. Allerdings ist unklar, in welchem Verhältnis der Junge zu der besagten Gruppe stand.

Der Vorfall ereignete sich laut Polizeibericht gegen 16.55 Uhr auf der Issigheimer Straße in Höhe der Falterstraße. Die Ursache des Streits ist nach Angaben der Behörden unbekannt. Der 19-Jährige musste nach der Auseinandersetzung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Mit wem der junge Mann unterwegs war, muss noch ermittelt werden. „Die acht- bis zehnköpfige Gruppe um ihn soll dunkel gekleidet und asiatisches beziehungsweise türkisches Aussehen gehabt haben“, schreibt die Polizei.

So viel Sicherheitspersonal wie noch nie
NCC-Präsident Jörg Dirks, der erst von unserer Zeitung über die Schlägerei informiert wurde, bedauerte den Zwischenfall. „Wir haben davon gar nichts mitbekommen.“ Der NCC hatte in diesem Jahr so viel Sicherheitspersonal wie noch nie auf den Straßen. Und auch beim Zugball in der Mehrzweckhalle waren neun Sicherheitsbedienstete im Einsatz. „Aber auf alles, was auf der Straße passiert, haben wir leider keinen Einfluss“, meinte Dirks.

Insgesamt sei die Stimmung bei den Karnevalsveranstaltungen des NCC sehr friedlich und gut gewesen. Besonders im Dorfzentrum habe sich diesmal das Geschehen konzentriert, weil wegen der Bauarbeiten auf der Windecker Straße die Zugstrecke im Vergleich zu den Vorjahren abgeändert werden musste. „An der Bushaltestelle war die Hölle los“, so der Vorsitzende. how



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