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Angriff auf Parkplatz: Frau schwerer verletzt als angenommen

Bruchköbel

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    Auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle in Bruchköbel-Niederissigheim fand der Angriff statt. Foto: Paul
  • Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können. (Symbolfoto)

Bruchköbel. Die 58-jährige Frau, die am Wochenende in Bruchköbel überfallen wurde, erlitt schwerere Verletzungen als zunächst angenommen. Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigte, ist die 58-Jährige weiterhin nicht vernehmungsfähig.

Artikel vom 29. Januar 2018 - 12:05

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Sie erlitt neben den Schnittverletzungen eine Gehirnerschütterung und war deshalb auch am Montag in stationärer Behandlung.

Der Polizeipressestelle unterlief außerdem ein Fehler bei der Benennung der Tatzeit. Die Frau war nach dem Besuch einer Faschingsveranstaltung in Bruchköbel-Niederissigheim nicht am vergangenen Samstag gegen 2 Uhr (wie berichtet) auf dem beleuchteten Parkplatz der dortigen Mehrzweckhalle von einem Angreifer mit einem Messer attackiert worden, sondern am Sonntag gegen 2 Uhr, also in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wie die Polizei nun korrigierte. Sie wollte gerade in ihr Auto einsteigen, als plötzlich eine männliche Person mit einem Messer hinter ihr stand.

Der Mann attackierte sie und fügte ihr Schnittverletzungen an der Hand zu. Die Polizei, die die Frau noch nicht vernehmen konnte, hatte in ihrer Pressemitteilung spekuliert: „Möglicherweise erlitt sie die Schnittverletzungen bei einer reflexartigen Abwehrbewegung.“

Wurde die Frau zu Fall gebracht? - Zeugen gesucht
Tatsächlich erlitt die Frau neben der Schnittverletzung auch eine Gehirnerschütterung, was den Verdacht nahe legt, dass sie möglicherweise auch zu Fall gebracht wurde. Der Angreifer soll danach zu Fuß geflüchtet sein. Die Frau wurde von anwesenden Rettungskräften, die in der Mehrzweckhalle Dienst hatten, erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie auch am Montag noch in Behandlung war.

Sobald die Frau vernehmungsfähig sei, solle sie ausführlich befragt werden, erklärte gestern ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südosthessen. Die Ermittlungen liefen. Die Kriminalpolizei in Hanau bittet weiterhin mögliche Zeugen der Tat, sich bei ihr unter der Telefonnummer 0 61 81/10 01 23 zu melden. rg



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