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Coronavirus: Busse aus dem MKK transportieren Wuhan-Rückkehrer

Main-Kinzig-Kreis

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    Normalerweise im Kreisgebiet unterwegs: Fahrzeuge und Fahrer des Unternehmens Regionalverkehr Main-Kinzig beteiligten sich an dem Transport von China-Rückkehrern nach Germersheim in Rheinland-Pfalz. Symbolbild: Pixabay

Main-Kinzig-Kreis. Am Transport von 120 Deutschen, die am Wochenende zum Schutz vor dem Coronavirus aus China mit einem Bundeswehrflugzeug ausgeflogen und nach Germersheim gebracht worden sind, waren auch Busse aus dem Main-Kinzig-Kreis im Einsatz. Dies berichtete die Pressestelle des Kreises in einer Pressemitteilung. 

Artikel vom 04. Februar 2020 - 11:09

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Die Menschen wurden in der Nacht zum Sonntag nach einer umfassenden Anamnese nach Germersheim gebracht. In dem Quarantänebereich der Kaserne müssen die China-Rückkehrer 14 Tage lang ausharren, so lange dauert die Inkubationszeit – die Frist von der möglichen Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch. 

Der Stützpunkt eines Luftwaffenausbildungsbataillons rund 100 Kilometer von Frankfurt entfernt gilt bei den Behörden als ideal für eine solche Quarantäne. Der Militärkomplex am Rande der Stadt mit rund 20 000 Einwohnern verfügt unter anderem über ein neues Gebäude mit geeigneten Räumen.

Strenge Sicherheitsvorkehrungen

„Ich danke dem Busunternehmen Regionalverkehr Main-Kinzig und seinen Fahrern, dass sie hier schnell und solidarisch die Maßnahmen unterstützt haben“, erklärte Verkehrsdezernent Winfried Ottmann. Ein entsprechendes Ersuchen des Deutschen Roten Kreuzes hatte die Regionalverkehr Main-Kinzig GmbH (RVMK) am Freitag erreicht. 

„Das Gesundheitsamt in Frankfurt und auch alle Einsatzkräfte vor Ort haben für strengste Sicherheitsvorkehrungen gesorgt und die eingesetzten Busfahrer geschützt. Wir drücken nun allen Rückkehrern in Germersheim die Daumen, dass sie gesund bleiben beziehungsweise rasch auskuriert sind“, so Ottmann.

Busse wurden desinfiziert und gereinigt

Die Busse wurden im Anschluss an die Hinfahrt im rheinland-pfälzischen Germersheim desinfiziert. Oliver Habekost, Geschäftsführer der RVMK, hat am Wochenende den Kontakt zur Bundeswehr und auch den Kollegen vor Ort gehalten

 „Die Fahrzeuge sind nicht nur gründlich gereinigt, sondern auch desinfiziert worden. Das war prinzipiell nicht nötig, das haben die Fachmediziner ausdrücklich betont. Aber die Sicherheit unserer Fahrgäste hat hier einfach Vorrang, und von daher haben wir hier einen sehr hohen Hygienestandard angesetzt“, sagte Habekost.

Die Busfahrer selbst wie auch alle Passagiere seien Samstagnacht mit Mundschutz unterwegs gewesen, ein ausreichend großer Abstand zum Fahrer in seiner eingehausten Kabine sei eingehalten worden, berichtete Habekost. 

Kreis sicher: Keine Ansteckungsgefahr

Aus Sicht des Gesundheitsamtsleiters des Main-Kinzig-Kreises, Dr. Siegfried Giernat, sind das „äußerst weitreichende Vorkehrungen“, gerade auch die anschließende Desinfektion. „Die Busse können bedenkenlos wieder im Normalbetrieb eingesetzt werden. Auch ohne Desinfektion hätten die Viren nicht lange überlebt. Eine Ansteckungsgefahr besteht nicht“, wird Giernat in der Mitteilung des Kreises zitiert. how



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