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Als Polizisten ausgegeben: Telefonbetrüger bleiben erfolglos

Main-Kinzig-Kreis

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    Symbolbild: Pixabay

Region. Keinen Erfolg hatten Betrüger, die im Laufe des Donnerstags überwiegend im Bereich Seligenstadt, Neu-Isenburg und Dreieich sowie in Maintal, Erlensee versucht haben, Bürger um ihr Erspartes oder ihre Wertsachen zu bringen. 

Artikel vom 10. Januar 2020 - 14:36

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Die Betrüger gaben sich in Telefonaten als Kommissarin oder Kommissare aus. Mit Stories, es seien Einbrecher in der unmittelbaren Nachbarschaft festgenommen oder bei einem Einbruchsversuch in flagranti erwischt worden, versuchten die Anrufer offensichtlich die Angerufenen zu verunsichern.

Sie gaukelten ihnen weiterhin vor, dass die Kriminalpolizei bei den Durchsuchungen der Festgenommen Hinweise aufgefunden haben, dass demnächst bei ihnen eingebrochen würde. Während des Gesprächs versuchten die Täter ihre ausgewählten Opfer davon zu überzeugen, ihre Wertgegenstände in den nächsten Stunden der Kripo zu übergeben.

Betroffene reagieren genau richtig

"Natürlich ist weder der Anrufer noch der spätere Abholer der Barschaft oder des Familienschmucks ein Polizeibeamter, sondern ein Betrüger", warnen die zuständigen Kommissariatsleiter für die Bereiche Offenbach und Main-Kinzig. Sie lobten ausdrücklich das besonnene Verhalten der Angerufenen, die die Betrüger als falsche Polizeibeamte entlarvten und sofort die jeweils richtige Polizei, die für ihren Wohnort zuständig ist, alarmierten.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass sie nie am Telefon nach Wertsachen fragt oder auffordert, diese an der Haustür herauszugeben beziehungsweise irgendwo in einer Tasche zu hinterlegen. Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienangehörige sie auf die Gefahren von solchen Telefonanten aufmerksam machen. 



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