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Busfahrer streiken in ganz Hessen - Ende ungewiss

Hanau

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    Symbolbild: Pixabay

Hanau. Pendler müssen sich ab Dienstag auf weitreichende Ausfälle im Busverkehr einstellen. Die Fahrer privater Omnibusbetriebe treten in einen unbefristeten Streik. Betroffen ist laut der Gewerkschaft Verdi ganz Hessen. Die Ausstände könnten bis Donnerstag weitergehen, teilte Verdi mit.

Artikel vom 19. November 2019 - 09:15

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Auch in Hanau wird flächendeckend gestreikt, da die gewerkschaftlich organisierten Fahrer der Hanauer Straßenbahn (HSB) laut Mitteilung der Stadt Hanau in einen Solidaritätsstreik treten. Die HSB unterrichtet ihre Fahrgäste unter Telefon 0 61 81/30 08 80 und bietet im Internet auf hsb.de Informationen.

Die Linien der Stadtverkehr Maintal GmbH (SVM) werden ebenso bestreikt. Im Main-Kinzig-Kreis sind weiterhin Erlensee, Gelnhausen, Wächtersbach und Schlüchtern betroffen. Die Verkehrsbetriebe in Frankfurt und Offenbach baten ihre Fahrgäste, aktuelle Informationen zu beachten, etwa auf den jeweiligen Webseiten und unter rmv.de. In Offenbach rechnet man mit dem Ausfall aller Stadtbuslinien.

S- und U-Bahnen nicht betroffen

Nicht betroffen vom Streik sind S- und U-Bahnen sowie Straßenbahnen. Allerdings fahren wegen einer Betriebsversammlung bei der Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF heute auch U- und Straßenbahnen in Frankfurt nur eingeschränkt. Fußball-Fans, die zum Spiel der Deutschen Nationalelf in die Commerzbank-Arena wollen, wird empfohlen, auf S-Bahnen auszuweichen. Verdi fordert die Erhöhung des Grundgehalts von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde. Der Urlaub soll auf 30 Tage innerhalb der geforderten Fünf-Tage-Woche erhöht werden (derzeit sind es 25 Tage). Am Donnerstag hatte die Tarifkommission die Verhandlungen für gescheitert erklärt. ad/cd



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