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Gesundheitsamt empfiehlt Grippeschutzimpfung

Main-Kinzig-Kreis

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    Es wird empfohlen, dass vor allem ältere Personen über 60 Jahren sich impfen lassen. Symbolfoto: Pixabay

Main-Kinzig-Kreis. Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises empfiehlt auch für diesen Winter eine Grippeschutzimpfung. Geimpft werden sollten alle Personen, die durch eine Virusgrippe besonders gefährdet werden könnten. 

Artikel vom 27. September 2019 - 15:17

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Das betreffe insbesondere Männer und Frauen ab dem 60. Lebensjahr sowie Schwangere ab dem vierten Schwangerschaftsmonat, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab dem ersten Schwangerschaftsmonat. 

Die Impfempfehlung richtet sich besonders an Personen mit bestimmten Grundleiden, wie chronischen Lungenkrankheiten, chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselerkrankungen, chronischen Anämien sowie angeborenen und erworbenen Immundefekten. Dies gilt auch für Kinder mit diesen Risiken ab dem sechsten Lebensmonat. 

Empfehlung für Risikogruppen

Darüber hinaus empfiehlt das Gesundheitsamt die Schutzimpfung ausdrücklich allen Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, die als Risikogruppe besonders hervorgehoben sind. 

Weiterhin gelte die Empfehlung auch den Personen, die im Beruf einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind oder die eine Infektion auf andere übertragen können. Dazu gehörten zum Beispiel medizinisches Personal oder Personen in Tätigkeiten mit umfangreichem Publikumsverkehr. 

Neuimpfung für optimalen Schutz

Der beste Zeitraum für die Impfung gegen Grippe sei jetzt sowie in den Monaten Oktober und November. Eine Impfung lasse sich grundsätzlich auch später noch nachholen, selbst zu Beginn oder im Verlauf einer Grippewelle. Allerdings steige das Risiko, dass man sich infiziere, bevor der Impfschutz aufgebaut ist. Der Schutz beginne frühestens nach einer Woche, sei nach etwa zwei bis drei Wochen vollständig und bestehe rund zehn Monate. 
Regelmäßig ist im Winter mit der Zunahme von Influenza-Erkrankungen zu rechnen. Die Auswirkungen einer Grippewelle waren in der Vergangenheit deutlich spürbar.

Da sich die Influenzavirenstämme weltweit jedes Jahr ändern, ist jeweils vor der Saison mit dem dann von der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) festgelegten Grippe-Impfstoff neu zu impfen, um einen optimalen Schutz zu erhalten. 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Institutes empfiehlt eine Impfung, die Antigene gegen vier verschiedene Influenzavirusstämme enthält. Weitere Auskünfte erteilen die niedergelassenen Ärzte im Main-Kinzig-Kreis sowie das Kreisgesundheitsamt. rg



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