Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
bedeckt
17 ° C - bedeckt
» mehr Wetter

Insolvenzverfahren gegen Viabus - Linien im MKK fahren weiterhin

Main-Kinzig-Kreis

  • img
    In den von Viabus betriebenen Linien sei laut einem Unternehmenssprecher des RMV im Main-Kinzig-Kreis nicht mit Einschränkungen zu rechnen. (Symbolfoto).

Main-Kinzig-Kreis. Das Insolvenzverfahren gegen das Busunternehmen Viabus soll keine Auswirkungen auf den Main-Kinzig-Kreis haben, wo Viabus diverse Linien für den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) betreibt.

Artikel vom 23. September 2019 - 17:22

Anzeige

„BRH Viabus hat den RMV über seinen Insolvenzantrag am Vormittag des 19. September informiert. Daraufhin haben wir umgehend auch den Kontakt zu den von Viabus beauftragten Subunternehmen aufgenommen und sichergestellt, dass der Betrieb im Sinne unserer Fahrgäste bis auf weiteres aufrechterhalten wird“, so der RMV am Montag auf Anfrage unserer Zeitung. „Im nächsten Schritt werden wir das weitere Vorgehen mit dem Insolvenzverwalter besprechen. Unser oberstes Ziel ist dabei selbstverständlich, das Fahrtenangebot für die Fahrgäste aufrecht zu erhalten und den stabilen Betrieb gemeinsam mit allen Beteiligten sicherzustellen."

Entsprechende Linien liegen in der Verantwortung des RMV

Die Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) betont in einer Stellungnahme, dass seit der Neuvergabe der Linien in Nidderau und Langenselbold im Februar 2019 kein Vertragsverhältnis mehr mit der BRH Viabus GmbH bestehe: „Die im Main-Kinzig-Kreis verkehrenden Linien 42S, 44S, 46S, 562, 563, 566, X93, X64 und X57 liegen in der Verantwortung des RMVs und werden im Auftrag des RMVs durch BRH Viabus ausgeführt. Wichtig ist der KVG in diesem Zusammenhang, dass es zu keinen Beeinträchtigungen im Verkehrsablauf kommen wird. Hierzu steht der RMV im engen Kontakt mit der KVG.“ 

Das Amtsgericht Essen hatte am Donnerstag das Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der BRH Viabus GmbH, Ludwigshafen, eingeleitet. Am 1. August hatte das Amtsgericht Essen bereits das Insolvenzverfahren gegen die Viabus-Mutter MET Deutschland eröffnet. Viabus hatte 2018 sein Angebot für den Betrieb des Nidderauer Stadtbusses sowie des Linienbündels Langenselbold/Gelnhausen zurückgezogen. In Nidderau betreibt das Unternehmen jedoch nach wie vor die Schulbuslinie 42S des RMV. jow



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.