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18. Steinauer Märchensonntag: Dieses Mal lockt der "Eisenhans"

Steinau

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    Steinau steht am Sonntag ganz im Geist des Märchens. Symbolfoto: Pixabay

Steinau. Ein verwunschener Wald, ein wilder Mann, ein goldener Brunnen, ein ungewöhnlicher Gärtnerjunge, eine kluge Prinzessin und ein schwarzer Ritter. Das Märchen „Der Eisenhans“ von den Brüdern Grimm verspricht Geheimnis, Romantik und Abenteuer. Es steht im Mittelpunkt des 18. Steinauer Märchensonntags am 4. August.

Artikel vom 01. August 2019 - 14:27

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Bei dem Familienfest steht daher ein Mitmach-Ritterturnier für Kinder im Schlosshof auf dem Programm. Angehende Ritter erproben sich, mit Lanze und Stoffpferd ausgerüstet, im Kampf gegen Drachen und lösen verzwickte Aufgaben.

Gegeneinander antreten dürfen junge Kämpfer auch in der Kampfarena „Gladiator“ im Hirschgraben. Sich bewähren wie der Prinz im Märchen kann man ebenso beim Bogenschießen und beim Ponyreiten, kann Ritterausrüs‧tungen am Stand des Schlosses erstehen oder Schwerter im Zelt der „Kreativwelt“ verzieren. 

Der Steinauer Märchenbrunnen verwandelt sich in den goldenen Brunnen des Eisenhans. Für das Angeln von goldenen Fischen aus dem Brunnen gibt es eine Belohnung.

Straßenmusik und Märchenerzählungen

Alle, die das Märchen vom Eisenhans genauer kennenlernen möchten, können das Freilichtheater im Amtshof anschauen, ebenso die Ballettinszenierung in der Katharinenkirche. 

Aus ganz anderem Blickwinkel lernt man das Märchen von dem wilden Mann und dem goldhaarigen Prinzen in Kurt Spielmanns Wandertheater „Knuzius, der edle Ritter“ kennen. Im Schloss und im Literaturcafé „Alte Apotheke“ erzählen die Märchenerzählerinnen des Märchenkreises Bergwinkel.

Besucher können auch durch die Gassen streifen, sich treiben lassen, dem Geiger zuhören, dem Straßenmusikanten Sepp oder der Mittelaltermusik von Minnesoda. 

Mittelalterliche Töpferkunst

Zudem sind an diesem Sonntag wilde Männer, fantasievolle Waldgeister, tanzende Baumnymphen unterwegs in der Altstadt. 

Umrahmt wird das bunte Treiben in der Altstadt von rund 30 Kunsthandwerkerständen, darunter ein Eisenformer Korbflechter und andere seltene, fast ausgestorbene Berufe. 

Erstmals führt ein Töpfer seine Arbeit an einer mittelalterlichen Töpferscheibe vor. Viele Kreativangebote zum Mitmachen runden das Angebot ab. thb

 

Informationen

Das Märchenfest beginnt am Sonntag, 4. August, um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Katharinenkirche. Das Fest findet von 11 bis 18 Uhr statt. 


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