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Gleich zwei Flächenbrände: Feuerwehren verhindern Schlimmeres

Erlensee/Freigericht

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    Ein Raub der Flammen: Auf dem Stoppelfeld bei Somborn breitete sich das Feuer in alle Richtungen aus. Ursache für den Flächenbrand war eine brennende Heupresse. Foto: Axel Häsler
  • In Freigericht brannte am Mittwochnachmittag ein Stoppelacker. Foto: Andreas Ziegert

Erlensee/Freigericht. Die trockene Witterung hält die Feuerwehr in der Region in Atem. Gestern kam es in Freigericht und in Erlensee gleich zu zwei Bränden auf landwirtschaftlich genutzten Feldern. 

Artikel vom 24. Juli 2019 - 16:36

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In Freigericht war eine brennende Heupresse die Ursache. Zwischen dem Ortsteil Somborn und Hof Trages hatte die Maschine gegen 14.45 Uhr Feuer gefangen, wenig später brannte der komplette Acker. Obwohl die Feuerwehren schnell vor Ort waren, konnte die Presse nicht mehr gerettet werden, auch die Heuballen auf dem circa 1000 Quadratmeter großen Stoppelacker gingen in Flammen auf.

Im Einsatz waren die Freigerichter Wehren aus Somborn und Neuses, aus dem angrenzenden Bayern rückte die Wehr aus Albstadt an. Für die Löschwasserversorgung eilten Feuerwehrfahrzeuge aus Gelnhausen (Wachbereich West) und Gründau herbei.

1000 Quadratmeter in Flammen

Eine Stunde zuvor war bereits die Feuerwehr in Erlensee wegen eines Flächenbrandes alarmiert worden. Direkt hinter der Imkerei Ullmann an der Anne-Frank-Straße stand ein abgeerntetes Kornfeld auf einer Fläche von ebenfalls etwa 1000 Quadratmetern in Flammen. Die Brandursache ist nach Angaben der Feuerwehr nicht bekannt.

Durch die schnell am Einsatzort eintreffenden Einsatzkräfte und die Mithilfe der Beschäftigten der Imkerei Ullmann konnte ein weiteres Ausbreiten verhindert und die Fläche innerhalb kurzer Zeit abgelöscht werden. Die Imkereimita rbeiter hatten das Feuer vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus Langendiebach bereits mit Feuerlöschern bekämpft. „Damit haben sie uns sehr geholfen“, lobte Feuerwehrsprecher Patrick Koncz.

Begünstigt wurde der Brand durch den starken Nordwind, der die Flammen glücklicherweise von dem benachbarten Wohngebiet wegtrieb. Am Einsatz waren rund 20 Mitglieder und drei Fahrzeuge der Feuerwehr Langendiebach beteiligt. Die Brandgefahr steigt angesichts der zunehmenden hohen Temperaturen. az/how



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