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Das sagen zwei Bundestagsabgeordnete der Region zur Europawahl

Main-Kinzig-Kreis

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    Dr. Katja Leikert (CDU) und Dr. Sascha Raabe (SPD) haben sich zur Europawahl 2019 geäußert. Fotos: PM/Bender

Hanau. Gedämpfte Stimmung herrschte bei den beiden heimischen Bundestagsabgeordneten, Dr. Katja Leikert (CDU) und Dr. Sascha Raabe (SPD), deren Volksparteien bei den Europawahlen in Deutschland herbe Verluste einstecken mussten, insbesondere die SPD. 

Artikel vom 26. Mai 2019 - 20:35

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„Unser Ergebnis kam nicht überraschend. Aber es ist ein Ergebnis, mit dem wir leben können“, sagte die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert. Enttäuscht zeigte sie sich im Gespräch mit unserer Zeitung über die Wahlbeteiligung. Zwar lag diese mit 60 Prozent deutlich über den 48 Prozent von 2014.

„Dennoch hätte ich erwartet, dass in dieser Situation, wo mit einem Erstarken der Rechtspopulisten in Europa zu rechnen war, sich mehr Menschen aufraffen“, sagte sie. Leikert sieht es als eine „große Aufgabe“ der Politik, wieder mehr Menschen an die Wahlurnen zu bringen. Letztlich sei es positiv zu bewerten, dass zumindest in Deutschland ein starker Rechtsruck ausgeblieben sei. 

„Das Wahlergebnis der SPD ist mehr als enttäuschend“, sagte derweil Saascha Raabe. „Wir brauchen schnellstmöglich einen personellen Neuanfang“, so der Sozialdemokrat. Weder Andrea Nahles noch Olaf Scholz sind aus seiner Sicht geeignet, um die SPD wieder zu Wahlerfolgen zu führen. „Wir brauchen neue, junge, unverbrauchte und glaubwürdige Persönlichkeiten, die nicht nur in der eigenen Partei, sondern vor allem bei der Bevölkerung ankommen“, sagte Raabe. 

Im Gegensatz zu Leikert zeigte sich Raabe indes „sehr erfreut“ über die hohe Wahlbeteiligung. Auch wertete er es als positiv, dass dass die pro-europäischen Parteien fast 90 Prozent der Stimmen bekommen haben. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein klares Signal gegen Rechtspopulismus und Nationalismus gesetzt.“ how



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