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Erst verscharrte Rinder, jetzt menschlichen Schädel entdeckt

Schlüchtern

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    Symbolbild: Thorsten Becker

Schlüchtern. Die alte Müllkippe bei Schlüchtern-Hutten, die durch den Fund von rund 27 toten Rindern vor wenigen Wochen für Aufsehen sorgte, ist erneut Schauplatz einer gruseligen Entdeckung geworden: Vor wenigen Tagen fanden Spaziergänger dort einen menschlichen Schädel.

Artikel vom 07. Mai 2019 - 12:27

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„Wir ermitteln in alle Richtungen“, erklärte Polizeipressesprecher Rudi Neu auf Anfrage, wies aber zugleich darauf hin, dass die Untersuchungen erst am Anfang stehen. So soll die Gerichtsmedizin zunächst das Alter des Schädels bestimmen.

Unterdessen brodelt im Ostkreis die Gerüchteküche, ob der erneute Fund mit den toten Rindern, die Mitte April vom Veterinäramt gefunden worden waren, im Zusammenhang stehen könnte. Die Tiere waren teilweise an Krankheiten verendet, teils mit Bolzenschussgeräten getötet worden. In diesem Fall gibt es bislang noch keine heiße Spur. Weiterhin wird spekuliert, dass es sich auf der seit Jahren geschlossenen Müllkippe um Aushub eines alten Friedhofs handeln könnte.

 Medienberichten zufolge wird der Schädelfund sogar mit dem noch ungeklärten Vermisstenfall Andrea König in Verbindung gebracht. Die Prostituierte aus Bad Orb wird seit über zehn Jahren vermisst. Zuletzt hatten die Behörden in der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY“ den Fall erneut aufgegriffen. Die letzten Spuren am 5. Dezember 2008 führten an einen unterfränkischen See – und nach Schlüchtern. Von dort sollte angeblich ihr letzter „Besucher“ stammen. thb

 



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