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Brände in Schlüchtern: Beschuldigte muss in die Psychiatrie

Schlüchtern

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    Bei zwei Bränden in Schlüchtern ist ein Schaden im Millionenbereich entstanden. Foto: Schwind

Schlüchtern. Die mutmaßliche Brandstifterin von Schlüchtern ist am Donnerstag in die Psychiatrie eingewiesen worden. Ihr wird vorgeworfen, am vergangenen Wochenende zwei Brände in Schlüchtern gelegt zu haben.

Artikel vom 16. August 2018 - 13:21

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Das bestätigte der Hanauer Oberstaatsanwalt Dominik Mies unserer Zeitung. Hitradio FFH hatte zuerst darüber berichtet.

Die 44-Jährige wird beschuldigt, am vergangenen Wochenende zwei Brände in Schlüchtern gelegt zu haben, bei denen ein Sachschaden im Millionenbereich entstanden ist. In der Wohnung der Beschuldigten fanden die Ermittler am Dienstag Beweismittel. Die Frau hat die Taten bereits gestanden.

Zunächst war ein 56-Jähriger ebenfalls mutmaßlich psychisch kranker Mann festgenommen worden, der verdächtigt worden war, im Zusammenhang mit den beiden Bränden zu stehen. Er wurde allerdings noch am Montag aus dem Gewahrsam entlassen.

Am Samstagabend war gegen 19.40 Uhr die umzäunte Außenfläche eines Sonderpostenmarkts an der Gartenstraße im Gewerbegebiet in Brand geraten. Die Flammen erfasste auch die rückwärtige Fassade der Markthalle. 

Dadurch kam es zu einer enormen Rauchentwicklung und Beschädigungen im Innenbereich. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Die Feuerwehr Schlüchtern leitete umgehend den Löschangriff ein und konnte die weitere Ausbreitung des Feuers verhindern. Hier ist ein Gesamtschaden von rund 150.000 Euro entstanden.

Bei einem weiteren Feuer am Sonntagabend brannte ein Lebensmittel-Discounter in der Hanauer Straße komplett nieder. Der Schaden am Gebäude und dem Inventar wird auf bis zu 850.000 Euro geschätzt. lg



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