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Brände in Schlüchtern: Verdächtiger freigelassen

Main-Kinzig-Kreis

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    In Schlüchtern ist ein Einkaufsmarkt niedergebrannt. Foto: Ulrich Schwind

Ein 56-jähriger mutmaßlich psychisch kranker Mann stand heute Morgen in Verdacht, im Zusammenhang mit den beiden Bränden in Schlüchtern zu stehen. Am Nachmittag wurde er allerdings aus dem Gewahrsam entlassen. 

Artikel vom 14. August 2018 - 16:05

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Der angebliche Tatverdacht gegen einen 56 Jahre alten Mann aus Schlüchtern konnte von der Polizei ausgeräumt werden. Nach den Vernehmungen durch die Kripo Gelnhausen steht nun fest, dass er mit den beiden Bränden am Wochenende in Schlüchtern nichts zu tun hat. Der Schlüchterner konnte die Polizeiwache am frühen Nachmittag verlassen. 

Bei den Bränden am Samstagabend in einem Sonderpostenmarkt und Sonntagabend in einem Discounter entstand ein Sachschaden, der insgesamt auf über 900.000 Euro geschätzt wurde. Ersten Ermittlungen zufolge kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Zunächst war am Samstagabend gegen 19.40 Uhr die umzäunte Außenfläche eines Sonderpostenmarkts an der Gartenstraße im Gewerbegebiet in Brand geraten. Wie die Polizei am Wochenende berichtete, erfassten die Flammen im auch die rückwärtige Fassade der Markthalle. 

Dadurch kam es zu einer enormen Rauchentwicklung und Beschädigungen im Innenbereich. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Die Feuerwehr Schlüchtern leitete umgehend den Löschangriff ein und konnte die weitere Ausbreitung des Feuers verhindern. Der Gesamtschaden wurde durch die Feuerwehr auf etwa 150 000 Euro geschätzt.

Bei einem weiteren Feuer am Sonntagabend, gegen 20 Uhr, brannte ein Lebensmittel-Discounter in der Hanauer Straße komplett nieder. Der Schaden am Gebäude und dem Inventar dürfte sich nach erster Einschätzung auf bis zu bis 850.000 Euro belaufen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. thb/lg/red



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