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Wenig Überraschungen beim Finale des Diktatwettbewerbs

MainKinzigKreis

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    Joachim Schieb vom Kreuzburg-Gymnasium wurde mit vier Fehlern Zweiter in der Kategorie Lehrer. Foto: Gepperth

Frankfurt. 280 Teilnehmer aus zehn Standorten nahmen diese Woche am großen Finale des Diktatwettbewerbs am Frankfurter Goethe-Gymnasium teil. Mit dabei waren auch drei HA-Redakteure sowie Yvonne Backhaus-Arnold, die als stellvertretende Chefredakteurin mit in der Jury saß.

Artikel vom 16. Juni 2018 - 13:11

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Der Gesamtsieger des sechsten überregionalen Finales des Großen Diktatwettbewerbs im Goethe-Gymnasium kommt aus Hamburg und heißt Andreas Klik.

Der Lehrer, der an der Beruflichen Schule für Spedition, Logistik & Verkehr unterrichtet, war mit drei Fehlern nicht nur der Beste in seiner Rubrik, sondern auch der Führende des Gesamtklassements. Ihm dicht auf den Fersen war Joachim Schieb vom Franziskanergymnasium Kreuzburg aus Großkrotzenburg im Main-Kinzig-Kreis. 2017 war er einer der drei Gesamtsieger, in diesem Jahr musste er sich mit vier Fehlern mit dem zweiten Platz begnügen. Eine starke Leistung lieferte auch Adelheid Goderbauer vom Hans-Carossa-Gymnasium aus Landshut ab. Mit fünf Fehlern holte sich die Gewinnerin des Diktatwettbewerbs auf der Buchmesse 2017 den dritten Platz in der Kategorie Lehrer.

Ein geteilter zweiter Platz
Besser schnitt ihr mitgereister Schüler Lukas Geßl ab. Der Bayer teilte sich mit dem Hanseaten Paul Rohwedder von der Wichern-Schule aus Hamburg den zweiten Platz. Beide hatten sieben Fehler im Diktat. Rohwedder ist Wiederholungstäter, der Hamburger holte sich schon im letzten Jahr – ebenfalls mit sieben Fehlern – den Sieg in der Kategorie Schüler und konnte in diesem Jahr an die starke Leistung des Vorjahres anknüpfen.

Einen Fehler weniger hatten Heike Haug von der Bettinaschule in Frankfurt, Ute Stork vom Gymnasium Ohlstedt in Hamburg und Martina Zietz vom Gymnasium Bondenwald, ebenfalls in Hamburg. Mit jeweils sechs Fehlern teilten sich die drei Damen den Sieg in der Kategorie Eltern. Besser schnitten noch die Sieger in den Kategorien Publikum und Uni ab: Dr. Monika Großpietzsch vom Verband der freien Lektorinnen und Lektoren und Ulf Meyer von Continental Teves AG & Co. oHG, der unter dem Banner Team IHK mitgeschrieben und zuvor bei Die Wirtschaft schreibt! gewonnen hat, erzielten jeweils vier Fehler. Dr. Großpietzsch war letztes Jahr ebenfalls eine der Gesamtsiegerinnen.

51 Hürden im Text
Die durchschnittliche Fehlerzahl aller Teilnehmer lag bei 17,6 Fehlern, im Vorjahr betrug sie 17,3 Fehler. Am besten schnitt das Uni-Team ab: Hier betrug die durchschnittliche Fehlerzahl nur 9,9. Der 191 Wörter-starke Text beinhaltete 51 Hürden, ungefähr jedes vierte Wort stellte die Schreiber vor eine kleine oder große Herausforderung – etwa „Pep“ oder „D-Zug-artig“.

Professor Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, freute sich über das spannende Finale: „Unser Diktat war wieder Sprachsport auf Hochleistungsniveau. Ein Ansporn für unsere Sprachkultur“, so der Stiftungschef. eho



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