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CDU: Heger zieht die Reißleine

Main-Kinzig-Kreis

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    Wird nicht hauptamtlicher Kreisbeigeordneter: CDU-Chef Johannes Heger hat die Konsequenzen aus dem Parteitags-Debakel gezogen. Archivfoto: Häsler

Main-Kinzig-Kreis. Nach der Pleite beim Parteitag hat der CDU-Kreisvorsitzende Johannes Heger (Gründau)  das Handtuch geworfen. Er steht nicht mehr für den Posten des hauptamtlichen Kreisbeigeordneten zur Verfügung. Die CDU-Fraktion im Kreistag muss sich nun erneut auf die Suche machen.

Artikel vom 21. März 2018 - 09:24

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"Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Johannes Heger, den wir in der letzten Fraktionssitzung nach dem internen Auswahlverfahren einmütig zu unserem Kandidaten für das Amt des hauptamtlichen Kreisbeigeordneten nominiert hatten, wird nach den Erfahrungen des vergangenen Wochenendes nicht mehr für diese Aufgabe zur Verfügung stehen. Dies hat er mir mitgeteilt. Ich empfinde diese Entwicklung mehr als bedauerlich, kann seine Entscheidung aber durchaus nachvollziehen“, erklärte CDU-Fraktionschef Michael  Reul in einer Pressemitteilung..

Reul kündigte an, werde das Bewerbungsverfahren für die hauptamtliche Position im Kreisausschuss erneut zu eröffnen. Alle an einer Kandidatur interessierten Mitglieder der CDU-Main Kinzig sind aufgefordert, sich  bis spätestens 10. April zu  bewerben„Wir werden dieses Bewerbungsverfahren, wie im vergangenen Monat auch, offen, transparent und für alle Mitglieder unseres CDU-Kreisverbands zugängig gestalten“, erklärte Reul.

Heger zieht damit die persönliche Konsequenz aus der Abstimmungsniederlage beim Kreisparteitag am vergangenen Wochenende in Oberrodenbach. Dort hatte er bei seiner Wiederwahl ein Debake erlebt, als von den 166 nur 76 für ihn und 76 gegen ihn gestimmt hatten (13 Enthaltungen). Der Parteitag war daraufhin abgebrochen worden (wir berichteten).



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