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CDU-General Peter Tauber will sich zurückziehen

Gelnhausen/Berlin

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    Peter Tauber will sich offenbar als CDU-Generalsekretär zurückziehen. Archivfoto: PM

Gelnhausen/Berlin. Der aus Gelnhausen stammende CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber will sich laut einem Bericht der Deutschen Presseagentur von seinem Amt zurückziehen. Am Montag wolle er seinen Rückzug in den CDU-Spitzengremien erklären. Schon auf dem Parteitag am 26. Februar soll ein Nachfolger gewählt werden.

Artikel vom 18. Februar 2018 - 17:17

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Es wurde erwartet, dass CDU-Chefin Angela Merkel Taubers Nachfolger ebenfalls an diesem Montag in den Sitzungen von Präsidium und Vorstand benennt. Wen die Kanzlerin als Nachfolger vorschlagen wird, blieb zunächst offen. Wann ein neuer Generalsekretär sein Amt antreten würde, war zunächst ebenfalls unklar, berichtet die Deutsche Presseagentur. Auf dem Parteitag am Montag in einer Woche sollen 1001 Delegierte nach dem Willen Merkels dem Koalitionsvertrag mit der SPD zustimmen.

Der 43-Jährige ist in der CDU seit Längerem umstritten. Ihm werfen Kritiker vor allem Fehler im Wahlkampf vor. Durch eine Krankheit musste Tauber nach der Bundestagswahl eine Zwangspause einlegen. Dann musste er ins Krankenhaus, Komplikationen machten eine Not-OP nötig. Seit Anfang Februar ist er zur Reha in der Nähe seines Heimatorts Gelnhausen.

Tauber war seit September 2013 Parteimanager und noch bis Dezember gewählt. Er ist schon seit einigen Jahren im Bundestag politisch aktiv. 2009 hatte sich Tauber bei der Bundestagswahl im Wahlkreis 180 mit 39,4 Prozent der Stimmen gegen Sascha Raabe von der SPD durchgesetzt. Bei der Bundestagswahl 2013 gewann er das Mandat im neu geschaffenen Wahlkreis 175 (Main Kinzig-Wetterau II-Schotten) mit 48,8 Prozent der Stimmen.



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