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Mutmaßlicher Gaffer aus Kreis stellt sich selbst

Region Hanau

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    Erfolgreiche Fahndung der Polizei: Zwei mutmaßliche Gaffer, die einen Unfall gefilmt haben sollen anstatt zu helfen, sind von der Polizei geschnappt worden.Archivfoto: Becker

Main-Kinzig-Kreis. Nach einem tödlichem Unfall eines Lastwagenfahrers  am  8. Juli auf der Autobahn 60 bei Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau) hat die Polizei  die mutmaßlichen Handyfilmer ermittelt. Sie sollen aus dem Main-Kinzig-Kreis stammen. 

Artikel vom 28. Juli 2016 - 22:06

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Zwei Männer aus dem Main-Kinzig-Kreis werden verdächtigt, bei einem Unfall auf der Autobahn mit ihren Mobiltelefonen gefilmt zu haben, wie Ersthelfer versuchten, einen verunglückten Lkw-Fahrer zu retten.


 Die Polizei hatte am Dienstag ein Foto veröffentlicht, auf dem sie auf der Autobahn stehend zu sehen waren. Jetzt konnte die Identität der beiden 33 und 36 Jahre alten Männer aus dem Main-Kinzig-Kreis geklärt werden. Der Unfall hatte sich am 8. Juli gegen 14.50 Uhr auf der A60 in Höhe der Anschlussstelle Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau) ereignet.


Ein 59 Jahre alter Lkw-Fahrer war dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden und an der Unfallstelle verstorben. Der Mann verbrannte in seinem Fahrzeug. Während zwei Ersthelfer vergeblich versuchten, den Eingeklemmten zu befreien, sollen die beiden Männer aus dem Main-Kinzig-Kreis mit ihren Mobiltelefonen die Rettungsversuche der Helfer gefilmt haben, anstatt sich an der Rettung zu beteiligen.


Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung aufgenommen und prüft derzeit, ob eine Befreiung des eingeklemmten Fahrers mit weiteren Ersthelfern möglich gewesen wäre.


 Der 36-Jährige aus dem Main-Kinzig-Kreis meldete sich aufgrund der Fahndung selbst bei der Polizei, teilte die Behörde mit.



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