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Wildschweine verwüsten Trainingsfeld am Pfaffenbrunnen

Hanau-Steinheim

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    Wildschweine haben den Trainingsplatz auf dem Sportgelände am Pfaffenbrunnen verwüstet. Foto: PM

Unliebsamer Besuch auf der Sportanlage am Steinheimer Pfaffenbrunnen: Wildschweine haben fast den gesamten Trainingsfußballplatz zerwühlt. Der städtische Eigenbetrieb Hanau Immobilien- und Baumanagement (IBM) bemüht sich um rasche Abhilfe, wenngleich die mit unvorhergesehenen Kosten in Höhe von rund 100.000 Euro verbunden ist.

Artikel vom 03. September 2018 - 15:16

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"Sportbetrieb ist auf diesem Sturzacker leider erst mal nicht möglich", bedauert Bürgermeister Axel Weiss-Thiel laut Pressemitteilung vom Montag. Voraussichtlich sei der Platz erst Ende des Jahres wieder bespielbar. Freilich lässt sich aus Sicht der städtischen Fachstelle Sport der Spiel- und Trainingsbetrieb weiter sicherstellen, zumal in wenigen Wochen der zeitreduzierte Winterübungsplan in Kraft tritt.

Die Wildschweine wühlten sich vom benachbarten Wald aus durch den Maschendrahtzaun durch bis zum Fußballplatz. Diesen in die Jahre gekommenen Zaun muss IBM jetzt erneuern lassen; der Eigenbetrieb hat bereits Kontakt zu Fachfirmen aufgenommen. Als erste Abhilfe haben Mitarbeiter der IBM-Regiekolonne Sport den Zaun mittels in den Boden geschlagener Metallstangen zu stabilisieren versucht. Das soll es den Wildschweinen erschweren den Zaun hochzudrücken.

Darüber hinaus hat IBM Kontakt zum Jagdpächter des an die Sportanlage angrenzenden Waldes aufgenommen. Dieser will verstärkt kontrollieren und Wildschweine bejagen. Auf der Sportanlage selbst darf der Jagdpächter allerdinge keine Tiere erlegen.

Für das durchwühlte Spielfeld ist neuer Rollrasen notwendig. Der kann aber erst verlegt werden, wenn ein stabiler Zaun mehr Schutz gegen die Wildschweine bietet. Damit der Rollrasen anwachsen und mit dem Untergrund verwurzeln kann, muss er nach dem Verlegen einige Wochen ruhen. Daher rechnet IBM erst Ende des Jahres damit, dass auf diesem Feld wieder Sport getrieben werden kann. "Leider besteht in einem solchen Fall kein Versicherungsschutz, so dass wir die Kosten alleine stemmen müssen", bedauert IBM-Leiterin Hiltrud Herbst. lg

 



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